Gochsheim

Gochsheim stellt Antrag auf Städtebauförderung zurück

Der Gemeinderat stellte den Tagesordnungspunkt zurück, für das nächste Jahr 465 000 Euro für das Bayerische Städtebauförderungsprogramm als Bedarf anzumelden. Das Geld sollte für die Neugestaltung des Bereichs "Am Kleinen Plan" mit dem Teilbereich "Schwebheimer Straße" verwendet werden.

Für eine Gesamtsumme von 400 000 Euro soll im zweiten Bauabschnitt eine Parkscheune an der Westseite des "Kleinen Plans" entstehen. 65 000 Euro sollen eingesetzt werden, um ein Nutzungskonzept der alten Schmiede zu erarbeiten. Für den vierten Bauabschnitt, nämlich die Umgestaltung im Bereich "Grettstadter Staße 10" könne noch kein Kostenrahmen vorgelegt werden, so Sitzungsleiter zweiter Bürgermeister Hans-Jürgen Schwartling.

Freie Wähler-Sprecher Stefan Lutz mahnte als erster zu große Eile an. Der Antrag sei zu wenig im Detail erläutert. Die Kostenschätzung für die Parkscheune sei nicht genau genug. Außerdem hinterfragte er die Beauftragung eines Nutzungskonzepts für die alte Schmiede. Weitere Wortmeldungen schlugen in die gleiche Kerbe, zumal, so CSU/Freie Bürger-Frontfrau Gaby Geyer, der Gemeinderat ja schon ein Nutzungskonzept abgesegnet habe. Manfred Deppert wies allerdings darauf hin, dass diese Planung mit der Nutzung "nix zu tun" habe, sondern lediglich die Gestaltung beschreibe. Kämmerer Christian Konrad sagte zu, dass in der nächsten Sitzung ein Experte die Projekte erläutern werde. Das Gremium entschied daher, den Punkt bis dahin zu vertagen.

Rückschlagklappen sind marode

Eine unliebsame Nachricht habe die Verwaltung von der Baustelle der Pumpstation in der Industriestraße erreicht, informierte Schwartling. Nach dem Ausbau der Schieber und Rückschlagklappen habe man erkannt, dass diese nach der Sanierung nicht wieder eingebaut werden könnten. Sie seien so marode, dass Neuteile bestellt werden müssten. Um die Arbeiten fortführen zu können und damit der Verkehr im Industriegebiet nicht behindert werde, sei zudem eine so genannte "fliegende Leitung" erforderlich. Die Mehrkosten bezifferte er auf rund 5000 Euro.

Die Vorarbeiten für die Schachtsanierung des Pumpwerks vergab der Gemeinderat für eine Angebotssumme von gut 42 000 Euro an eine Firma aus Elfershausen. Anträgen auf Einrichtung von Behindertenparkplätzen in der Richard-Wagner- und Sennfelder Straße gab das Gremium statt. Behindertenbeauftragter Frank Widmaier mahnte an, dass es noch etliche Gochsheimer gebe, die Bedarf hätten für einen derartigen Parkplatz in der Nähe ihrer Wohnung.

Eine Anfrage von Gemeinderat Klaus Wörner, ob die Straßenbeleuchtung nicht "zu grell" sei – er wies auf eine Fernsehsendung über "Lichtverschmutzung" hin – beantwortete Konrad. Die verbauten Lampen seien vorschriftsmäßig. Wenn die Anforderungen geändert werden, würden sie umgestellt. Die LED-Technik mache dies möglich.

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