Geldersheim

Großes Interesse an der Zukunft der Conn-Barracks

Viele Bürger nutzten das Angebot des Landratsamts, sich in Geldersheim über das kommende Gewerbegebiet zu informieren. Dabei tauchten interessante Detailfragen auf.
Auf großes Interesse stieß in Geldersheim das Informationsangebot des Landratsamtes zum Umbau der Conn-Barracks in ein Gewerbegebiet. Foto: Josef Schäfer

Als Erfolg wertet der Leiter des Bereichs Wirtschaftsförderung und Konversion im Landratsamt, Frank Deubner, das Angebot, in Geldersheim im Rahmen eines so genannten Bürgerdialogs über den Planungsstand des großen Gewerbegebiets auf dem Gelände der ehemaligen US-Kaserne Conn-Barracks zu informieren. Dabei zeigte das Landratsamt Karten und Planungsentwürfe, allerdings ohne geordnete Tagesordnung. In kleinen Gruppen oder individuell konnten die Bürger Fragen stellen und ihre Meinung äußern. Etwa 50 bis 60 Gäste waren ständig vor Ort. Neben Deubner standen unter anderem auch Tobias Blesch vom Konversionsmanagement, Landrat Florian Töpper und Geldersheims Bürgermeister Oliver Brust für Gespräche zur Verfügung

Zufahrt auch von Geldersheim?

Besonders interessierte die Geldersheimer die Frage der Zufahrt, die weiterhin von der B 303 erfolgen soll. Es gab Stimmen, das Gebiet auch von Geldersheim aus zu erschließen – allerdings nicht für den Schwerlastverkehr. Weitere Themen waren Deubner zufolge der Umgang mit möglichen Altlasten aus dem militärischen Betrieb, Fragen der Entwässerung und die Verteilung der Gewerbesteuer zwischen den Kommunen Geldersheim, Niederwerrn und Stadt Schweinfurt.

Bürgermeister Brust informierte unter anderem über die Landwirtschaft, für die wahrscheinlich keine intensive Bewirtschaftung von Randflächen möglich sein werde. Deubner deutete auf Anfrage der Redaktion an, dass eine sanfte Bewirtschaftung wie Grasmahd oder Beweidung vorstellbar sei. Brust wies auf einen geplanten Landwirtschaftsweg hin, der von Bergrheinfeld über die Conn-Barracks nach Oberwerrn führen soll. Mit ihm sollen die Ortsdurchfahrten entlastet werden.

Information als ständige Aufgabe

Im Rahmen des Dialogs konnten die Bürger auch Namensvorschläge für das künftige Gewerbegebiet abgeben. Als „sinnvoll“ erachtet Deubner die Idee, dass das Landratsamt den Dialog aufrechterhalten und einmal pro Jahr über den aktuellen Stand vor Ort informieren soll. Die zweite Veranstaltung der kleinen Info-Reihe ist am Donnerstag, 6. Februar, von 17 bis 19 Uhr im Foyer des Rathauses von Niederwerrn.

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