Oberschwarzach

Haushaltsplan für Oberschwarzach 2020 verabschiedet

Der geplante Generationenplatz wurde mit 300 000 Euro im Haushaltsplan berücksichtigt
Der geplante Generationenplatz wurde mit 300 000 Euro im Haushaltsplan berücksichtigt Foto: Gudrun Theuerer

Der Haushaltsplan der Marktgemeinde Oberschwarzach für das Jahr 2020 steht. Mit einer Gegenstimme segnete der Marktgemeinderat die Planung ab, die Kämmerer René Borchardt von der VG Gerolzhofen in der Sitzung vorstellte. Mit 8,2 Millionen Euro liegt der Haushalt um 1,2 Millionen Euro höher als im vergangenen Jahr. 5,4 Millionen entfallen auf den Vermögenshaushalt - die Investitionen, 2,8 Millionen auf den Verwaltungshaushalt - die laufenden Kosten der Marktgemeinde.

Auch in diesem Jahr kann der Markt die anstehenden Projekte aus eigenen Mitteln finanzieren. Die Finanzierung erfolge durch die Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt, durch öffentliche Fördergelder und Zuweisungen sowie durch die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage. Für dieses Jahr sind Entnahmen in Höhe von 590 000 Euro geplant.

Die höchsten Einnahmen mit rund 795 000 Euro werden bei der Einkommensteuer erwartet, mit rund 500 000 Euro sind die Schlüsselzuweisung eingeplant. Nach der Sanierung werden sich die Mieteinnahmen für die Schulhaus erhöhen, somit liegen die Mieteinnahme bei rund 114 000 Euro. Für den Kindergarten erwartet man einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 261 000 Euro.

Bei 328 000 Euro liegen die geplanten Ausgaben für das Personal, für Kindergartenzuschuss und Übungsleiterzuschuss sind rund 459 000 Euro an Ausgaben vorgesehen. Die Kosten für die Kreisumlage wurde mit rund 527 000 Euro angesetzt. Für den Schulverband wurde eine Umlage von rund 128 000 Euro eingerechnet. 500 000 Euro werden dem Vermögenshaushalt zugeführt.

Die größte Investition für 2020 ist der Kindergartenneubau mit rund 2,2 Millionen Euro. Zuschüsse werden hier heuer in Höhe von 800 000 Euro erwartet. Insgesamt sind für die Maßnahme bis 2022  drei Millionen Euro im Haushalt vorgesehen.

400 000 Euro sind für das Schulhaus in Oberschwarzach und 400 000 Euro für die Sanierung des Schlosses in 2020 eingeplant. 300 000 Euro kommen für das Schulhaus als Zuschuss zurück, 140 000 Euro aus der Städtebauförderung für das Schloss. Für die Erschließung des Neubaugebietes in Wiebelsberg sind knapp 400 000 Euro im Haushalt enthalten. Der Generationenplatz wurde mit 300 000 Euro berücksichtigt. Für die Dorferneuerung stehen für dieses Jahr 200 000 Euro zur Verfügung. 150 000 Euro wurden außerdem für die Abwasseranlage in Düttingsfeld und 140 000 Euro für das dritte Verfahren zum DSL-Ausbau eingeplant. 140 000 Euro stehen außerdem für die Anschaffung eines TSF L für die Freiwillige Feuerwehr Breitbach im Haushalt. Rund 47 000 Euro kommen aber als Zuschuss wieder zurück.

Jutta Martinelli von der Kämmerei der VG Gerolzhofen gab im Anschluss den Bericht der überörtlichen Rechnungsprüfung bekannt und die dazugehörigen Erläuterungen durch die Kämmerei.

Im weiteren Verlauf der Sitzung Informierte Bürgermeister Manfred Schötz über den aktuellen Stand beim VgV Verfahrern für das Schloss. Aus den vorliegenden Bewerbungen wurden vier Architekturbüros aufgrund der Auswertungsmatrix ausgewählt die nun zu einer Vorstellungsrunde eingeladen werden.  Dort wird dann ein Gremium aus Gemeinderat, Förderverein Schloss, Kirchenverwaltung und Kreisheimatpfleger Stefan Menz entscheiden, welches Büro den Zuschlag erhält.

Marktgemeinderat Georg Solf berichtete vom Energieeffizeinznetzwerktreffen vom Januar in Lülsfeld. Aufgrund der neuen Klärschlammverordnung müsse die Marktgemeinde überlegen, ob die Sanierung der Teichkläranlage Mutzenroth/Düttingsfeld noch sinnvoll sei, meinte Solf. Überlegungen für die Marktgemeinde wären nun, ob man z. B. das Abwasser nach Oberschwarzach pumpen könnte und inwieweit eine Vorentwässerung des Schlammes hilfreich wäre. Letztlich müsse man versuchen, den Schlamm soweit zu trocken, dass er verbrannt werden könne,  ergänzte abschließend Bürgermeister Schötz.

Für die Erschließung des Neubaugebietes Tannenbühl in Wiebelsberg sind knapp 400 000 Euro im Haushalt enthalten.
Für die Erschließung des Neubaugebietes Tannenbühl in Wiebelsberg sind knapp 400 000 Euro im Haushalt enthalten. Foto: Gudrun Theuerer

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