WIPFELD

„Hey, ich bin normal“

Junge Frauen des Antonia-Werr-Zentrums schreiben ein Buch. Sie beschäftigen sie darin mit ihren Lebensumständen und finden neue Pfade der Traumabewältigung.
„Hey, ich bin normal“ heißt das Buch, das (von rechts) Leonie, Traumpädagogin Wilma Weiß, Anita und AWZ-Geschäftsführerin Anja Sauerer gemeinsam mit weiteren Mädchen und jungen Frauen des Antonia-Werr-Zentrums herausgebracht haben. Foto: Foto: Daniela Schneider
Als die renommierte Traumapädagogin Wilma Weiß 2015 die Mädchen und jungen Frauen in ihrer Festrede zum 50. Jubiläum des heilpädagogisch-therapeutischen Antonia-Werr-Zentrums (AWZ) als „liebe Expertinnen für herausfordernde Lebensumstände“ begrüßte, war ihr wahrscheinlich nicht bewusst, welchen Stein sie mit ihren Worten ins Rollen bringen würde. Nicht sie, die Mädchen und jungen Frauen, sondern die jeweiligen Lebenssituationen seien „un-normal“, die herausgeforderten Reaktionen dagegen völlig normal.
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