SCHWEINFURT

Hospizverein eröffnet Anlaufstelle in der Segnitzstraße

Im Zeichen des Regenbogens: Der Hospizverein hat in der Segnitzstraße 28 eine Anlaufstelle eröffnet. Im Bild (von links): Oberbürgermeister Sebastian Remelé, stellvertretender Landrat Peter Seifert, Koordinatorin Alexandra Beer, Vereinsvorsitzender Dr. Johannes Mühler, die Geistlichen Susanne Rosa und Franz Feineis und daneben Susanne Ritzmann.
Im Zeichen des Regenbogens: Der Hospizverein hat in der Segnitzstraße 28 eine Anlaufstelle eröffnet. Im Bild (von links): Oberbürgermeister Sebastian Remelé, stellvertretender Landrat Peter Seifert, Koordinatorin Alexandra Beer, Vereinsvorsitzender Dr. Johannes Mühler, die Geistlichen Susanne Rosa und Franz Feineis und daneben Susanne Ritzmann. Foto: Martina Müller

Mitten im Leben, zwischen Bäcker, Metzger, Kindergarten, Kirchen im Hintergrund: Da gehört ein Hospizbüro hin, meint Dr. Johannes Mühler, Vorsitzender des Hospizvereins, bei der Eröffnung der neuen Anlaufstelle des Vereins in der Segnitzstraße 28. Schließlich gehört auch der Tod zum Leben, ist ein Teil der Natur, meint Pfarrerin Susanne Rosa.

Das Büro wirkt gemütlich, heiter, einladend – und bei der Eröffnung ist es proppenvoll. Kein Wunder, schließlich sind viele mit im Boot – Organisationen, Krankenhäuser, freiwillige Helfer.

Eine Herberge mitten im Leben

„Es soll eine Herberge sein“, meint Pfarrer Franz Feineis. Zusammen mit Pfarrerin Susanne Rosa findet er treffende und anerkennende Worte für das, was der Hospizverein leistet. Hoffnung soll man hier finden, Kraft, Zuspruch. „Hier wird Mut geschenkt“, so Susanne Rosa. Aber auch Rat, Wärme und ganz praktische Hilfe gibt es in der Segnitzstraße 28.

Großen Respekt gab es für die Arbeit der Helfer, die dem Schmerz nicht ausweichen, die hinschauen, wo andere wegsehen, weil sie mit dem Tod nicht umgehen können.

Sterbende und ihre Angehörigen können sich hier aussprechen, Trost finden und auch jemanden finden, der sie in den Tod begleitet und ihnen auch die Angst nimmt und die Einsamkeit.

Viele drängen den Gedanken an den Tod an den Rand, meint Oberbürgermeister Sebastian Remelé. Um so wichtiger sei es, eine Anlaufstelle wie das Hospizbüro zu haben, zumal sehr viele alte Leute einsam leben und auch einsam sterben. Remelé bedankte sich bei den Helfern für ihren sicher nicht immer einfachen Einsatz.

Die Öffnungszeiten: Montag und Dienstag 9 bis 13 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 13 bis 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung. Telefon Tel. 5 33 11 50 oder Tel. (0171) 3 31 41 92.

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