Marktsteinach

Immer mit genügend Feuerwehrleuten am Einsatzort

Verantwortliche der Wehr und Ehrengäste bei der Segnung des neuen Mannschaftstransporters Bruno Seuffert (von links), Bernd Götzendörfer, Thomas Keusch, Pfarrer Andreas Duft, Andreas Heck, Kreisbrandmeister Thomas Eberl, Kreisbrandmeister Horst Klopf, Bürgermeister Stefan Rottmann, stellvertretender Kommandant Timo Scheuringund Kreisbrandinspektor Johannes Grebner. Foto: Rita Steger-Frühwacht

"Einen Ersatz haben wir für dringend nötig gehalten, um genug Einsatzkräfte an die Einsatzstelle zu bringen", so Kommandant Horst Klopf bei der Segnung des neuen Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr Marktsteinach. Im Fahrzeug können acht Feuerwehrleute zum Einsatzort aber auch zur Übung oder zur Schulung gebracht werden.

Horst Klopf erläuterte, dass das Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser der Marktsteinacher Wehr nur Plätz für sechs Personen besitzt. Diese werden bei einem Einsatz allein schon von vier Atemschutzträgern eingenommen. "Für weitere Tätigkeiten wird unbedingt dann noch Personal benötigt", berichtete der Kommandant. Dazu zählen Verkehrsabsicherung und die Sicherung der Einsatzstelle. Zufrieden stellte Horst Klopf fest, dass der Fuhrpark der örtlichen Wehr mit zwei Fahrzeugen und einem Mehrzweckanhänger gut aufgestellt sei. Die Kosten für das neue Fahrzeug teilen sich die Regierung von Unterfranken mit 13 200 Euro und die Gemeinde Schonungen, die den Restbetrag von 8000 Euro übernommen hat. Der Feuerwehrverein stellte weitere Ausrüstungsgegenstände wie Funk, einen Transportbehälter für das Heck und Teleskopleiter vor. "Das Fahrzeug steht heute im Mittelpunkt. Ohne engagierte Leute, die sich Tag und Nacht einsetzen, könnte die Feuerwehr nicht bestehen", versicherte Horst Klopf.

Pfarrer Andreas Heck und Andreas Duft stellten dieses Fahrzeug unter den Segen Gottes. "Hilfe braucht den Blick zur rechten Zeit", betonte Andreas Duft in seiner Ansprache. "Was ihr für den Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan". Dieses Bibelwort, nahm Pfarrer Andreas Heck in seiner Rede auf. Gemäß dem Feuerwehrgrundsatz "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr", verbinde sich hier Gottes Segen und menschliches Handeln.

"Nicht der Fuhrpark macht die Feuerwehr aus, sondern die Kameraden", meinte Bürgermeister Stefan Rottmann. Er versicherte, dass die Gemeinde gerne die Wehren mit Ausrüstung oder angemessenen Feuerwehrhäusern unterstütze. Eine Stehlampe mit einem Feuerwehrhelm als Dekoration überreichte Thomas Keusch, der Vorsitzende der Partnerwehr aus Hägglingen, Schweiz, denn er versicherte: "Die Feuerwehrleute sind helle Köpfe".

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