OBERSCHWARZACH

Immer wieder Neues beim Winterzauber

Auch heuer begingen die Jagdgesellschaften des Forstbetriebs Ebrach und des Bürgerwaldes ihren Jagdabschluss beim Winterzauber. Foto: G. Theurer

 

 Die Ideen gehen den Verantwortlichen des Winterzaubers in Oberschwarzach nicht aus. Seit nunmehr fünf Jahren lädt der Förderverein Schloss Oberschwarzach in den Schlosshof ein und immer wieder gelingt es, die Veranstaltung um weitere Aktionen zu erweitern.

So herrschte in diesem Jahr bereits um die Mittagszeit reges Treiben im Schlosshof als Weihnachtsbäume aus Schönbrunn im Steigerwald zum Kauf angeboten wurden. Die Nachfrage war dabei so groß, dass man sogar Nachschub organisieren musste.

Auch ein kleiner Weihnachtsstand hatte in diesem Jahr zum ersten Mal Platz im Schlosshof gefunden. Mitarbeiterteam und Eltern der Kita Oberschwarzach hatten gebastelt, Plätzchen gebacken und Marmelade gekocht, die den Besuchern angeboten wurden. Mit Begeisterung und viel Engagement waren auch die Kleinsten dabei, die Waren an den Mann oder die Frau zu bringen.

Am Nachmittag stand der Schlosshof dann wieder ganz im Zeichen des gemeinsamen Jagdabschlusses der Jagdgesellschaften des Forstbetriebs Ebrach und des gemeinsamen Bürgerwaldes Gerolzhofen-Dingolshausen. Insgesamt 120 Jäger hatten, auf zehn Gruppen aufgeteilt, in einem rund 1200 Hektar großen Gebiet 60 Rehe und 20 Wildschweine erlegt.

Dietmar Herold aus dem Vorstand des Fördervereins begrüßte Jäger und Zuschauer und freute sich, dass der Jagdabschluss bereits zum dritten Mal im Rahmen des Winterzaubers in Oberschwarzach stattfand. Ulrich Mergner, Leiter des Forstbetriebs Ebrach erläuterte den Zuschauern in seiner Ansprache Sinn und Zweck der Jagd.

So diene sie der Regulierung des Bestands von Reh und Wildschwein, damit der Verbiss an heimischen Baumarten nicht überhand nehme und die Schäden auf den landwirtschaftlichen Flächen reduziert werden. Treiber wurden bei der Drückjagd diesmal übrigens nicht eingesetzt, sondern mobile Schützen mit führerbezogenen Hunden. Diese waren zwischen den Hochständen unterwegs, sorgten nicht nur für die Sicherheit sondern auch dafür, dass das Wild tierschutzgerecht erlegt wurde, erläuterte Mergner. Er warb für die hohe Qualität des Wildfleisches, das von gesunden Tieren mit natürlicher Ernährung stamme, aufgewachsen ohne Hormon-Einsatz.

Die Jagdhornbläser aus Gerolzhofen spielten unter der Leitung von Bernd Geißel zum Abschluss die Signale für Reh und Wildschein sowie das Signal „Jagd vorbei und Halali“, das die Jagd offiziell beendete.

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Winterzauber

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Guido Plener, der Darsteller des Schlossherrn, lud die Gäste in Gedichtform dazu ein, noch etwas zu verweilen, sich noch mit dem Adventskonzert „Lichterklang“ in der Pfarrkirche St. Peter und Paul auf die Weihnachtszeit einzustimmen und den Abend später im stimmungsvoll beleuchteten Schlosshofes gemütlich zu beenden.

Weg mit Kerzen

Gemeinsam hatten die Steigerwaldkapelle Oberschwarzach, die Handthaler Volkssänger, der Singkreis „Intakt“ und der Mainschleifenchor ein abwechslungsreiches Konzert vorbereitet, bei dem für jeden Zuhörer, von Jung bis Alt, etwas dabei war. Traditionelle Lieder wechselten sich ab mit modernen. Gefühlvolle Klänge boten Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, beschwingte Melodien rissen mit.

So beeindruckte der Mainschleifenchor unter anderem mit seinen Interpretationen des Liedes „Vater unser“ und dem bekannten Weihnachtslied „Trommeljunge“ die Zuhörer. Die Handthaler Volkssänger bereicherten das Konzert mit traditionellen Klängen wie „Nun es nahen sich die Stunden“ oder „O freudenreicher Tag“.

„Marys boychild“ und „Merry Christmas“ waren Stücke mit denen der Singkreis Intakt das Publikum begeisterte. Ihre Vielseitigkeit stellte die Steigerwaldkapelle unter anderem mit ihrer Interpretation des Hits „Hallelujah“ und des Weihnachtsklassikers „Feliz navidad“ unter Beweis. Zwischen den musikalischen Beiträgen hatte Diakon Albert Hein besinnliche Gedanken zum Advent mitgebracht.

Den Abschluss des Weihnachtskonzertes bildete schließlich das gemeinsam gesungene Weihnachtslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“.

Viele Besucher folgten dann dem mit Kerzen beleuchteten Weg zurück in den stimmungsvoll illuminierten Schlosshof, wo sie bei einem Glas Glühwein oder Kinderpunsch und kulinarischen Köstlichkeiten wie Wildbratwurst oder Wildgulasch den Abend ausklingen lassen konnten. Für die Kinder gab es wieder Stockbrot.

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Beim „Lichterglanz“-Konzert in der stimmungsvoll beleuchteten Kirche St. Peter und Paul kamen alle Besucher auf ihre Kos... Foto: Gudrun Theurer

 

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