SCHONUNGEN

Ins Licht der Öffentlichkeit

Den neuen Fleyer und das Logo der Reservisten übergab Philipp Hartmann an Bürgermeister Stefan Rottmann. Foto: Steger-Frühwacht

70 Jahre nach Kriegsende ist die Reservisten- und Soldatenkameradschaft für viele Menschen eine Unbekannte. Das möchten die beiden Vorsitzenden der Schonunger Kameradschaft, Jochen Brand und Philipp Hartmann, ändern und haben ein Logo und einen Flyer erstellt.

„Damit wollen wir den drittältesten Verein der Bevölkerung wieder ins Bewusstsein rufen“, sagte Hartmann bei der Übergabe des ersten Flyers an Bürgermeister Stefan Rottmann. Der Rathauschef lobte die Kameradschaft, die am Volkstrauertag das Gedenken hochhalte.

Ehrenvorsitzender Artur Höhl, der in den letzten zwei Jahrzehnten die Kameradschaft zu neuer Blüte erstehen ließ, berichtete, dass dem einstigen „Kampfgenossen-Verein“ zur Zeit seiner Gründung 1881 eine große Bedeutung zukam. Entstanden sind diese Vereine in den Jahren nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71. Ziel war es in erster Linie, sich um die Versorgung der damaligen Kriegswitwen und Kriegswaisen zu kümmern.

Jetzt stehen gesellschaftliche Veranstaltungen, aber auch Besuch von Schießübungen oder die Mitgestaltung der Gedenkfeier zum Volkstrauertag im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Alljährlich erbringen seit Jahren die Sammlungen für den Volksbund Deutscher Kriegsgräber in der Gemeinde Schonungen eine Summe von rund 2000 Euro.

Die Reservisten- und Soldatenkameradschaft Schonungen zählt rund 50 Mitglieder. Die Aufnahme in den Verein ist nicht mehr an das Absolvieren einer Wehrzeit gebunden und steht damit auch Frauen offen.

Das Logo zeigt auf grünem Grund das Eiserne Kreuz mit der Gründungszahl sowie das Gemeindewappen und in einer Wappenform je zur Hälfte das Muster der bayerischen Rautenflagge und der Deutschlandflagge.

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