BERGRHEINFELD

„Investition in die Zukunft“

Viele Bänder mussten die Gäste durchschneiden: (von links) Kindergartenleiterin Angelika Muck, Pfarrer Werner Kirchner, zweiter Bürgermeister Dieter Wagner, Bürgermeister Peter Neubert, stellvertretende Landrätin Christine Bender, Diakon Albert Ridder und Staatssekretär Gerhard Eck. Foto: Fröhling

Der Kindergarten hat den Platz getauscht: die Kleinen sind schon Mitte April in den Neubau von Sankt Bartholomäus auf der benachbarten Gartenfläche des alten Kindergartens gezogen. Bei einer Einweihungsfeier erhielt das Gebäude jetzt seinen offiziellen Segen.

Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Werner Kirchner mit den Diakonen Thomas Weiß und Albert Ridder. Ridder ist auch Vorsitzender des Kindergartenträgervereins Sankt Johannis. Die Kindergartenkinder gestalteten die Feier mit. Danach ging es zum neuen Kindergarten. Hier mussten die versammelten Ehrengäste mehrere Bänder durchschneiden, um in den Neubau zu kommen.

„Hier ist ein Ort für Kinder“, betonte Kindergartenleiterin Angelika Muck. Hier herrschten beste Bedingungen für Kinder und Erzieherinnen. In den hellen und großen Räumen könnten die Kleinen ihre individuellen Fähigkeiten weiterentwickeln. Die freundliche Atmosphäre sei eine große Motivation für das Personal. Muck dankte allen am Bau Beteiligten, dem Architekten, Bauhof sowie den Eltern für die Hilfe beim Umzug.

Der Neubau war für Bürgermeister Peter Neubert eine Herzensangelegenheit. Die Entscheidung für den Neubau anstatt einer Sanierung des Altbaus sei richtig gewesen, betonte er. Die zusätzlichen Krippenplätze seien eine weitere Hilfe für die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf. Neubert dankte dem Freistaat Bayern für den Zuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro und der Diözese für deren Beitrag.

Staatssekretär Gerhard Eck gratulierte der Gemeinde zum gelungenen Neubau. In der heutigen Gesellschaft seien Kindertagesstätten notwendig. „Was bei Kindern versäumt wird, ist nicht mehr nachholbar“, betonte er. Gute Erziehungsarbeit sei die Grundlage der Gesellschaft. An die Eltern appellierte er, zusammen mit Erziehern und Lehrern an einem Strang zu ziehen.

Stellvertretende Landrätin Christine Bender nannte die Kita eine Investition in die Zukunft. Die Gemeinde Bergrheinfeld habe mit dem Bau dieser neuen Kita ihre Hausaufgaben gemacht. Das Vorhalten dieser Plätze sei auch ein Standortvorteil. Architekt Peter Kopperger hat die Pläne erstellt: die Fassade mit konzentrisch angeordneten Gebäudetrakten, gestalterischen Farb- und Fensterelementen sowie markanten Bullaugen an der Außenwand.

Im Juli 2013 war die Baugenehmigung erteilt worden und nach rund eineinhalb Jahren war der Bau bezugsfertig.

Im Neubau sind vier Regelgruppen zu je 25 Plätzen und eine Krippengruppe mit zwölf Plätzen untergebracht. Die Kosten beliefen sich auf 2,67 Millionen Euro.

Anschließend sprachen die Pfarrer Werner Kirchner und Andreas Bauer den Segen. Vom Kindergarten Sankt Anton gratulierte Leiterin Kerstin Gibbons. In den Altbau zieht noch diesen Monat die Gemeindeverwaltung, weil das Rathaus eine Generalsanierung mit einem Erweiterungsbau erhält.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Bergrheinfeld
  • Christine Bender
  • Gartenflächen
  • Gerhard Eck
  • Investitionen
  • Kindergärten
  • Kindertagesstätten
  • Peter Neubert
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!