RÖTHLEIN

Investitionen für Hirschfeld gefordert

Edgar Kellermann plädierte bei der Bürgerversammlung dafür, mal was für Hirschfeld zu investieren. Der Ortsteil wird seiner Meinung nach etwas stiefmütterlich behandelt. So müssten die Marterle auf dem Friedhof mal vom Bauhof überarbeitet werden. Die Straße am Spielplatz soll eine 30er-Zone werden und die Parksituation oben am Herzenberg dringend überprüft werden. Der Hirschfelder appellierte an die Vernunft der Autofahrer, doch das sei wohl Illusion, meinte Daniel Götz mit Blick auf die katastrophale Parksituation in Röthlein. Sein Antrag: die Gemeinde soll einen kommunalen Verkehrsüberwachungsdienst beauftragen. Das, so Bürgermeister Albrecht Hofmann, werde zeitnah im Gemeinderat diskutiert.

Erwin Wolf bemängelte die Verkehrssituation der neuen Straße „Am Gern“, die seiner Meinung nach ziemlich eng ist. Laut Bürgermeister halte sie aber die vorgeschriebene Fahrbahnbreite ein. Ein Teilnehmer kritisierte, dass in der Hauptstraße das Postfahrzeug den Verkehr beeinträchtigt.

Schulsanierung

Nachdem die Grundschule nicht im beantragten Umfang für eine Förderung berücksichtigt wurde, muss umgedacht werden, um das „größte Projekt“ in der Großgemeinde zu stemmen. Momentan laufen die Planungen, und so klärt sich noch, wie Andreas Friedrich wissen wollte, ob dann eine Auslagerung nötig wird. Heinz Gschwind fragte, ob sich die teure energetische Sanierung tatsächlich lohnt. Bürgermeister Hofmann erläuterte, dass die energetischen Sanierungsmaßnahmen nicht die „Kostenfresser“ sind, sondern vielmehr der Fensteraustausch und die Heizung.

Albin Stahl erkundigte sich nach Planungen für gemeindliche WLAN-Hotspots. Hier, so Hofmann, hat sich der Gemeinderat gegen eine Beteiligung am Förderprogramm ausgesprochen und entschieden, bei Bedarf selbst aktiv zu werden. Werner Lang kritisierte aus seiner Erfahrung als Opa, dass es auf den gemeindlichen Spielplätzen keinen Schatten gibt.

Rainer Neundorfer informierte über die „deprimierende“ Veranstaltung zum Rückbau des Kernkraftwerkes voller Juristendeutsch. Er plädierte eindringlich, sich gegen die geplante Bereitstellungshalle zur Lagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen zur Wehr zu setzten. Klaus Nunn hatte einige Fragen, die er vorab zur Vorbereitung an die Verwaltung geschickt hatte. Hauptsächlich ging es um Infos über Ausgaben. Außerdem bemängelte er den Abriss der Röthleiner Bushäuschen in der Hauptstraße, eines hätte man stehen lassen können, um Geld zu sparen. Nunn bekräftigte noch einmal seine beiden Anträge auf Verlegung des Fahrradweges in die Barthstraße und eine 30er-Zone fürs Rathaus.

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