DITTELBRUNN

Jahresrückblick: Ein Selfie als Politikum

Zu einem Politikum geriet die Idee von Dittelbrunns Bürgermeister Willi Warmuth (CSU), einen sommerlichen Fotowettbewerb ins Leben zu rufen. Angetan von einer eigenen Aufnahme vor der Silhouette von Sydney mit dem Dittelbrunner Amtsblatt in der Hand, schlug er in der Postille vor, Kinder und Jugendliche könnten auch solche Fotos schießen: Amtsblatt und Sehenswürdigkeit als gemeinsames Motiv. 50 Euro bekommt derjenige als Sieger, dessen Schnappschuss-Ort am weitesten entfernt ist.

Das löste Widerspruch in der örtlichen SPD aus. Sie fand die Idee gar nicht toll, sondern einfach „unglaublich“. So ist aus der Bürgermeister-Idee ein Politikum in Form eines Gemeinderats-Antrags mit dem Titel „Amtsblatt auf Reisen“ entstanden, der auch kurz danach im Gremium verhandelt worden ist.

Die Sozialdemokraten wetterten, dass die Aktion unsozial sei, weil sie Kinder reicher Eltern bevorzuge. Und ökologisch bedenklich sei es ebenfalls. Eigenwerbung des Bürgermeisters sowieso. Das Dilemma wurde gelöst, indem künftig die Gemeinde den Wettbewerb ausruft: Es gewinnt das lustigste oder einfallsreichste Bild.

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