OBERLAURINGEN

Jahresrückblick:Pfarrer-Streit führt zur Zerreißprobe

(woh) Mit der Ankündigung des gesundheitlich angeschlagenen Pfarrers Dietmar Schmurlack, nach sieben Jahren die evangelische Kirchengemeinde zu verlassen, findet im Mai der erbittert geführte Streit zwischen Großteilen des Kirchenvorstands und Befürwortern Schmurlacks (Foto Schubart) seinen negativen Höhepunkt. Öffentlich geworden sind die Auseinandersetzungen im Januar. Anlass: Der Weggang des Gospelchores „Voice of Glory“ nach Wetzhausen, für den der Pfarrer eine Lanze gebrochen hat. Hintergrund: Es ging um den Status des Chores, einen Nutzungsvertrag für ihn und den Spendenerlös aus einem Konzert.

Es entwickelt sich eine scharfe Auseinandersetzung zwischen dem Kirchenvorstand sowie Pfarrer Schmurlack und seinen Befürwortern, in der deutlich wird, wie schlecht es um das Binnenverhältnis der Kirchengemeinde bestellt ist. Der Pfarrer sagt, er werde ausgebootet. Der Vorstand prangert eine Blockadehaltung des Geistlichen innerhalb des Kirchenvorstands an und stellt ihm insgesamt ein schlechtes Zeugnis seiner Arbeit aus.

Auch die Gemeinde ist gespalten. Es kommt zu einer Unterschriftenaktion und Demonstration zugunsten Schmurlacks. In einer öffentlichen Versammlung wird leidenschaftlich über das Thema diskutiert. Die Gräben aber bleiben.

Öffentlichen Disput gibt es auch in der neuen katholischen Pfarreiengemeinschaft „Schweinfurter Rhön“. Eine seit 20 Jahren ehrenamtlich engagierte Frau aus dem Hesselbacher Kirchenvorstand wehrt sich gegen Vorwürfe des Pfarradministrators. Sie und drei andere Kräfte legen ihre Arbeit nieder.

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