Obereuerheim

Jahresversammlung des SC Obereuerheim mit Ehrungen

Der SC Obereuerheim ehrte langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein (von links): Werner Keßler, Gerhard Hartmann, Helmut Hahn, Josef Aumüller, Birgit Zeier, Sebastian Pfister vom Vorstand, Werner Friedmann und Robert Eck.
Der SC Obereuerheim ehrte langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein (von links): Werner Keßler, Gerhard Hartmann, Helmut Hahn, Josef Aumüller, Birgit Zeier, Sebastian Pfister vom Vorstand, Werner Friedmann und Robert Eck. Foto: Andreas Stöckinger

Ein erfreulicher, deutlicher Zuwachs an Mitgliedern, finanziell gesund, doch durchaus auch mit einigen kleine Sorgen, so lässt sich die aktuelle Situation des SC Obereuerheim anhand der Berichte aus der Jahresversammlung beschreiben, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dabei ehrte der Sportclub auch Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein, wobei es für Josef Aumüller mit 70 Jahren Vereinstreue besonderen Applaus gab. Seine Anerkennung zollte Grettstadts Bürgermeister Ewald Vögler den Verantwortlichen. Der Vorstand gibt sich Mühe, den Verein zu erhalten und attraktiv zu gestalten, stelle er in seinem Grußwort fest. Derzeit zählt der SC laut Kassierin Bettina Pfister 363 Mitglieder, was 16 mehr sind als im Vorjahr. Allein 15 Zugänge konnte die Abteilung Line-Dance verzeichnen, zu der laut Abteilungsleiterin Iris Fromm 56 Mitglieder zählen. Im Vorjahr feierten die Line-Dancer ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Festabend.

Kindertanzen und Step Aerobic

Neue Angebote hat der Verein mit Kindertanzen, das seit etwa einem Jahr besteht und bei dem neun Kinder regelmäßig teilnehmen. Dazu hat sich eine Gruppe gebildet, die Aerobic und Step Aerobic betreibt. Auch hier ist die Resonanz gut. Im Korbball, der nach rund 20 Jahren Pause seit etwa drei Jahren wieder besteht, hat der Sportclub eine U9- und eine U15-Nachwuchsmannschaft im Spielbetrieb.

Die Abteilung Volleyball (Leitung Andre Gemeinhardt) nimmt am Spielbetrieb teil und hat im Sommer ihren Höhepunkt mit dem eigenen Beachvolleyball-Turnier. Dazu besteht die Sparte Gymnastik mit zwei Gruppen. Im Fußball hat der SC Obereuerheim im Aktivenbereich eine Spielgemeinschaft mit der DJK Dürrfeld. Werner Keßler berichtete, dass die Fußballer vergangene Saison mit Platz drei in der Endabrechnung nur knapp den Aufstieg in die Kreisklasse verpassten. Dieser soll dieses Jahr gelingen, aktuell liegen die Kicker mit Platz zwei auf Kurs.

Schwieriger Fußball-Nachwuchs

Schwierig ist die Situation im Fußball-Nachwuchsbereich, wie Keßler anhand von Zahlen aufzeigte. Man bilde zwar mit etlichen Vereinen im Umkreis eine Spielgemeinschaft, jedoch seien aktuell nur sehr wenig Kinder und Jugendliche aus Obereuerheim dabei. Zudem verfüge man hier kaum über Trainer und Betreuer.

Sebastian Pfister gab einen ausführlichen Überblick über das Vereinsjahr mit seinen Veranstaltungen. Zu den Höhepunkten zählte das Sommerfest „Beach & Beat“, bei der zur Musik eines DJs gefeiert wurde. Auf großen Anklang stieß zudem die Schlachtschüssel im Herbst, die mit 160 Teilnehmern für ein volles Haus im Sportheim sorgte.

Kirchweih war gut besucht

Gut laufen auch die weiteren Traditionsveranstaltungen, wie die Kirchweih oder das Faschingswochenende, wo das Sportheim an mehreren Tagen geöffnet und gut besucht war. Dank der freiwilligen Helfer kann der Sportclub das in eigener Regie stemmen, wofür sich Pfister bei den Dienst tuenden bedankte.

Sportgelände prima in Schuss

Ein Problem sei es jedoch, dem Wunsch mancher Mitglieder nachzukommen und das Vereinsheim regelmäßig am Sonntagnachmittag zu öffnen. Das strebe man zwar an, doch brauche man dazu noch weitere Freiwillige, die sich bereit erklären, Wirtschaftsdienste an den Sonntagen zu übernehmen. Insgesamt hob Sebastian Pfister das ehrenamtliche Engagement einiger Personen hervor. Das zeige sich nicht nur am Sportgelände, das prima in Schuss gehalten werde, und bei den Großveranstaltungen. Von diesem Einsatz lebe der Verein.

Bei den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurden einige Mitglieder ausgezeichnet. 70 Jahre: Josef Aumüller; 60 Jahre: Philipp Beyer, Werner Friedmann, Helmut Hahn, Gerhard Hartmann; 40 Jahre: Robert Eck, Werner Keßler, Klaus Lohmüller, Karin Ludwig, Gerhard Nicklaus, Marlene Piller, Florian Zehe, Birgit Zeier; 25 Jahre: Gunther Dragomir, Svenja Eck, Manuela Eller und Emma Wild.

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