Schweinfurt

"Jets Revival Band" setzt zu neuen Höhenflügen an

Bei der Nacht der fränkischen Legenden-Bands treffen sie aufeiander: "The Shades", "Kleeblatt reloaded" und die "Jets Revival Band". Wie die "Jets" das Fliegen lernten.
Ganz in Weiß durch die "Night in white Satin". Die Jets-Revival Band, das sind heute (von links) Alfons König, Erich Götzner, Helmut Schmidt und Dieter Marshall. Foto: Claudia Schmidt

Die dritte Band im Bunde der fränkischen Musiklegenden, die am Samstag, 5. Oktober, in der Schweinfurter Stadthalle die guten alten Tanzhallen-Zeiten wieder aufleben lassen wird, ist die "Jets Revival Band".  Chor- und Sologesang sind die Leidenschaft der Band, die aus drei Originalmitgliedern der "Jets" hervorgegangen ist.  Unter dem leicht abgewandelten Motto des Moody Blues-Klassikers "Nights in white satin", der nun "A Night in White Satin" heißt, wolle man dem Publikum einen unvergesslichen Auftritt bieten, so Jets-Urgestein Helmut Schmidt. 

Schmidt (Rhythmusgitarre), Günther Seuffert (Sologitarre), Klaus Keller (Schlagzeug) und Sammy Meininger (Bass) hoben die Jets 1963 aus der Taufe. Über einen Namen hatte man sich zunächst gar keine Gedanken gemacht, erst als beim Kauf der ersten Gesangsanlage der Verkäufer nach dem Bandnamen fragte, und der sich diese Frage mit "Nennen wir Euch einfach mal Jets" gleich selbst beantwortete, war der Name gefunden. 

Start in Studentenkellern und dann eine der besten Bands in Unterfranken

In Studentenkellern, Jugendzentren, amerikanischen Clubs und vor allem in der La Paloma Bar in Kitzingen erspielte sich die Band einen Namen. Es folgten diverse Personalwechsel – auch am Mikrophon – und der vielstimmige Chorgesang wurde mehr und mehr zu einem der Markenzeichen der "Jets".  Die setzten ab Mitte der 70er-Jahre zu einem fünfjährigen Höhenflug an, wurden zu einer der beliebtesten Gruppen in Unterfranken. 1979 dann die harte Landung. Zwei Musiker verließen die Band, nach einem Abschiedskonzert in Zellingen war Schluss.  

Helmut Schmidt blieb weiter aktiv, gründete mit Dieter Marshall "Phoenix".  Elf Jahre später, beim Abschiedskonzert für Dieter und Helmut bei "Phoenix", standen plötzlich die "alten Jets" als Überraschungsgäste auf der Bühne, das Feuer war wieder da. Fortan waren die "Jets" fester Bestandteil der beliebten Beat-Revivals, auf der Oldiewelle der 90er-Jahre bekam die Band neue Luft unter die Flügel. Auf Wunsch der Fans wurden zwei CDs mit den beliebtesten Titeln veröffentlicht. 

Das alte Feuer brennt immer noch

2011 lösten sich "The Jets" in ihrer alten Formation auf. Helmut Schmidt und Gary Reck fanden neue Musiker, machten als Tanzband weiter. Doch das alte Feuer brannte immer noch, auch wenn das Personalkarussell sich teilweise recht heftig drehte. Bei einer Veranstaltung der "Jets" in Ebenhausen im Sommer 2013 fanden sich die Ehemaligen Dieter, Erich, Gary und Helmut zu einem Auftritt zusammen. So entstand die "Jets Revival Band", die mit neuem Konzept an alte Erfolge anschließt. 2017 verließ Gary Reck die Band, dafür konnte Alfons König aus Bad Neustadt gewonnen werden. Mittlerweile hat die Band ungefähr 50 erfolgreiche Auftritte absolviert. "Es freut uns, dass die neue Konzeption von den Fans angenommen wurde. Für uns bietet sich die Möglichkeit uns weiterzuentwickeln und neue Sachen, die wir uns früher nicht zutrauten, nun zu verwirklichen", heißt es dazu auf der Homepage.

Die Nacht der Fränkischen-Legenden-Bands widmet sich auch dem Benefizgedanken und ist mit einer Spendenübergabe an die Mainpost-Aktion Patenkind verbunden. Weitere Infos zum Event am 5. Oktober in der Stadthalle unter neuschter-kulturzauber@gmx.de. Karten im Vorverkauf bei www.kulturzauber.com und www.okticket.de sowie per Tel. unter (09733) 96 89, und der Mainpost Ticket Hotline Tel. (0931) 6001 6000, und in allen Mainpost Geschäftsstellen 

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