EUERBACH

Jetzt tanzt die nächste Generation

Der Nachwuchs kommt: Ziemlich verjüngt haben sich die Euerbacher Kirchweihpaare in diesem Jahr. Es tanzen mit: (erste Reihe von links) Mara Schmid, Theresa Knorr, Svenja Neuhaus, Leonie Wabra, Anna-Lena Zilch, Ronja Schmid, Eva-Maria Siegmann, Elena Göbel, Sabrina Härdle, (zweite Reihe:) Florian Wabra, Steffen Homrighausen, Florian Helferich, Niklas Hess, Alexander Fischer, Florian Christ, Florian Büttner, Steffen Brandt, hinten: Julian Brändlein, Tobias Dünisch, Julia Muck, Philip Lisson, Melanie Fülle, Johannes Hulatsch. Es fehlen Jasmin Brändlein und der Kutscher und Schnapsknecht Rainer Landeck.
Der Nachwuchs kommt: Ziemlich verjüngt haben sich die Euerbacher Kirchweihpaare in diesem Jahr. Es tanzen mit: (erste Reihe von links) Mara Schmid, Theresa Knorr, Svenja Neuhaus, Leonie Wabra, Anna-Lena Zilch, Ronja Schmid, Eva-Maria Siegmann, Elena Göbel, Sabrina Härdle, (zweite Reihe:) Florian Wabra, Steffen Homrighausen, Florian Helferich, Niklas Hess, Alexander Fischer, Florian Christ, Florian Büttner, Steffen Brandt, hinten: Julian Brändlein, Tobias Dünisch, Julia Muck, Philip Lisson, Melanie Fülle, Johannes Hulatsch. Es fehlen Jasmin Brändlein und der Kutscher und Schnapsknecht Rainer Landeck. Foto: Silvia Eidel

Kirchweih gefeiert wird in Euerbach schon seit ewigen Zeiten. Musik gehört dazu, Tänze des Heimat- und Trachtenvereins, ein Vergnügungspark oder das Kesselfleisch. Dass die noch junge Tradition der Kirchweihpaare in ihrem verflixten siebten Jahr weitergeführt werden kann, dafür sorgt eine große Schar neu hinzugekommener Burschen und Mädchen.

„Aus der alten Truppe sind noch sieben dabei“, zählt Steffen Brandt auf. Er gehört dazu, seine Freundin Sabrina Härdle ebenso. Beiden lag daran, dass der 2006 begründete Brauch von Erwicher Kirchweihpaaren erhalten bleibt.

Traditionelle Planpaare wie in den Reichsdörfern gab es nie in Euerbach. Aber die Kirchweihgaudi in den Traditionsdörfern gefiel vor sieben Jahren etlichen jungen Erwichern um Andreas Hofmann und Jasmin Brändlein. So dass sie von den beiden Vortänzern fränkische Rundtänze lernten, sich – wenigstens zeitweise – mit Volksmusik anfreundeten und gemeinsam fröhliche Kirchweihtage verlebten.

Weil aber die damals junge Truppe auch älter wurde, Ausbildung, Beruf, Familie ihren Tribut forderten, war in diesem Jahr eine Fortsetzung der Kirchweihpaar-Tradition fraglich. Steffen Brandt wandte sich also an die Jugendfeuerwehr, in der er vor allem die Mädchen überzeugen konnte. „Wir wurden dann gezwungen, auch mitzumachen“, erklärt ein Jung-Feuerwehrmann lachend. Und: „Tanzen konnte von uns keiner“. Mit einigen Burschen aus den Nachbarorten konnten schließlich zwölf Tanzpaare gebildet werden.

Seit Mitte Juli probten diese den Walzer, Rheinländer, Schottisch und Zipferle, den Stampfer und die Kutsche. Wobei der Dreher, also das Zipferle, am meisten Schwierigkeiten bereitet, wie die Mädchen gestehen. „Das war wie in unserem ersten Jahr“, sagt Andreas Hofmann, der den Organisatoren bei den Proben zur Seite stand. „Wir haben alles neu eingeübt.“ Etwa zehn Proben haben die 16- bis 28-Jährigen an den Wochenenden absolviert. „Viele haben auch unter der Woche geprobt“, lobt Andreas. „Die sind sehr ehrgeizig.“

Ansporn für die neuen Tanzpaare ist die Erwartung eines lustigen Wochenendes: Mit dem Bäumchenausfahren an die Häuser der Mädchen, mit Festzug, Tanz am Kirchweihbaum und Auftritt im Festzelt.

Das Kirchweih-Programm

Samstag, 6. Oktober: 14 Uhr Umzug, Baum aufstellen, Tänze am Zimmermannsplatz, danach Festbetrieb im Zelt an der Schäferswiese mit der Heimatkapelle Sömmersdorf, 17.30 Uhr: Tanz der Kirchweihpaare, 20 Uhr: Die zwei Schweinfurter; Sonntag, 7. Oktober: 10 Uhr ökumenischer Gottesdienst im Zelt, 14 Uhr Festbetrieb, 16.30 Uhr: Spilk, 17.30 Uhr: Tanz der Kirchweihpaare; Montag, 8. Oktober: 14 Uhr Festbetrieb, 17 Uhr Kesselfleischessen, 18 Uhr: Duo Con Brio.

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