GRAFENRHEINFELD

KKG öffnet für einen Tag

Mit einem Informationstag will Preussen-Elektra als Betreiber des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG) die Anwohner der Region über den Rückbau und Abriss des stillgelegten Werks unterrichten. Für diesen Zweck wird am Freitag, 1. Dezember, von 14 bis 18 Uhr das Informationszentrum vor den Werkstoren wieder geöffnet. Foto: Anand Anders

Mit einem Informationstag will Preussen-Elektra als Betreiber des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG) die Anwohner der Region über den Rückbau und Abriss des stillgelegten Werks unterrichten. Für diesen Zweck wird am Freitag, 1. Dezember, von 14 bis 18 Uhr das Informationszentrum vor den Werkstoren wieder geöffnet.

Viele hätten den Eindruck, dass die Mitarbeiter nach dem Abschalten nichts zu tun hätten, sagte Werksleiter Bernd Kaiser am Montag vor Medienvertretern. Dabei bedeute der Rückbau für das Unternehmen zuerst Aufbau. Es müsse eine Reihe von Vorbereitungen getroffen werden, bevor der Abbau starten kann. Die Genehmigung dafür erwartet Kaiser im Februar 2018.

Beim Informationstag stehen an sieben Stationen Mitarbeiter Rede und Antwort. Dabei geht es von rechtlichen Fragen über die Reststoffverwertung bis zum Thema Zwischenlager. Auch praktisch soll den Besuchern die Arbeit im KKG vorgeführt werden. Eine Nebelkammer macht natürliche Strahlung sichtbar. Wer zu Hause noch eine Restfliese oder einen Granitstein vom Umbau hat, kann sie mitbringen. Strahlenschützer messen, welche Radioaktivität vom Gegenstand ausgeht.

Solche Informationstage will KKG-Chef Kaiser zu einer festen Institution machen. Deswegen sei er sehr gespannt, auf welche Resonanz das Angebot in der Bevölkerung stößt. Zudem will Preussen-Elektra anlassbezogen und mit anderen Formen die Menschen der Region informieren. „Wir wollen mit dem Rückbau-Thema möglichst offen umgehen.“

Am Freitag, 1. Dezember, öffnet das Informationszentrum von 10 bis 12 Uhr für Politiker und Medienvertreter. Die Bevölkerung kann zwischen 14 und 18 Uhr vorbeikommen. Das geht zwar auch ohne Anmeldung; um aber besser organisieren zu können, bittet die Werksvertretung um Angabe der Teilnehmerzahl unter Tel. (0 97 23) 62 22 06, E-Mail: kkg@preussenelektra.de

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