Schweinfurt

Karl-Heinz Körblein kehrt in Vorstand zurück

Die Stiftung "Schweinfurt hilft Schweinfurt" ist wieder komplett. Eine Satzungsänderung machte die Rückkehr des früheren Tagblatt-Redaktionsleiters Karl-Heinz Körblein auf den Vorstandsposten möglich. Das Foto zeigt den aktuellen Vorstand mit (von links) Beirätin Gitta Sünkel, Ku... Foto: Marita Helferich

Die Stiftung „Schweinfurt hilft Schweinfurt“ ist wieder komplett. Der frühere Redaktionsleiter des Schweinfurter Tagblatts, Karl-Heinz Körblein, ist in die Stiftung zurückgekehrt und fungiert wieder als Vorsitzender des Vorstands. Wie „Schweinfurt hilft Schweinfurt“ in einer Mitteilung an die Medien informiert, fassten die Stiftungsgremien diesen Beschluss bei einer Sondersitzung einstimmig. Ihm zur Seite steht im Vorstand Diakoniechef Jochen Keßler-Rosa. Das Kuratorium leitet ebenso weiterhin Rechtsanwältin Christiane Michal-Zaiser.

Den Vorstand der Stiftung bildeten laut Satzung bisher immer je ein aktiver Akteur der beiden Stiftungspartner Diakonie und Mediengruppe Main Post. Für die Mediengruppe war darin festgelegt, dass diese Funktion der jeweilige Tagblatt-Redaktionsleiter ausfüllt. Als Körblein die Verantwortung für alle Main Post-Ausgaben in der Region übertragen wurde, rückte deshalb für ihn seine Nachfolgerin in der Tagblatt-Redaktion, Susanne Wiedemann, in die Stiftung nach. Nach ihrem Rücktritt blieb der Posten im Stiftungsvorstand zunächst vakant.

Eine von der Stiftungsaufsicht der Regierung von Unterfranken genehmigte Satzungsänderung macht es nun möglich, dass sich Körblein, der seit vergangenem Jahr in Rente ist, auf dem Main Post-Ticket wieder um die Belange von Menschen in Not kümmern kann. Auch Ex-Tagblatt-Redakteur Hannes Helferich kann als Beirat mit einer solchen Delegation durch seinen früheren Arbeitgeber künftig weiter mitwirken.

Auf Seiten der Diakonie arbeiten neben Keßler-Rosa wie bisher der Leiter der Sozialen Dienste, Uwe Kraus, als Beirat, und Elke Krug als Geschäftsführerin ehrenamtlich mit. Die Stiftung komplettieren die frühere Vhs-Leiterin Gitta Sünkel und Schaeffler-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Norbert Lenhard, auch sie beide als Beiräte.

Spendenfreudigkeit ist wieder gestiegen

2018 half die Stiftung 38-mal und gab dafür rund 8500 Euro aus. Wegen wieder steigender Spendenfreudigkeit und der Überlassung eines Aktienpakets in Höhe von rund 20 000 Euro konnten die Vergaberichtlinien geändert werden. Statt bisher maximal 150 Euro für eine Einzelperson und 300 Euro Beihilfe bei Familien liegen die Grenzen jetzt bei 200 beziehungsweise 500 Euro. Angehoben sind auch die Leistungen bei Anschaffungen, die beispielsweise bei einer Waschmaschine jetzt bei bis 400 und bei einem Einzelbett bei bis zu 250 Euro liegen. Geändert wurde auch die Wartezeit. Anträge können ab sofort alle zwei Jahre gestellt werden.

Die Anträge an „Schweinfurt hilft Schweinfurt" kommen überwiegend von den Sozialdiensten der Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas, dem Sozialdienst katholischer Frauen sowie den Migrationsberatungsstellen vom Paritätischem Dienst und dem Roten Kreuz. Kraus kümmert sich um die Verteilung der Mittel. Dank des von der Stiftung finanziell unterstützten Projekts „FIT beim Energiesparen - Energieberatung für einkommensschwache Haushalte“ konnten letztes Jahr in 79 Haushalten drohende Stromsperren verhindert werden.

Wer helfen will: Konto „Schweinfurt hilft Schweinfurt“ bei der Sparkasse IBAN DE15 7935 0101 0000 0323 26.

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