GRAFENRHEINFELD

Kernkraftwerk wieder am Netz

Seit Donnerstagnachmittag speist das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) wieder Strom in das Stromnetz ein. Die Anlage war seit 7. März für den letzten Brennelementwechsel in der Geschichte des Kraftwerks abgeschaltet.

Im Rahmen des Brennelementwechsels wurden Brennelemente im Kern neu positioniert, heißt es in einer Pressemitteilung von Kraftwerk-Betreiber E.ON. Denn eine Beladung mit neuen Brennelementen wäre mit Blick auf den gesetzlich vorgeschriebenen Abschalttermin zum Jahresende unökonomisch gewesen, heißt es. Die Brennelementsteuer, die für den Einsatz von neuen Brennelementen zu entrichten ist, führe wegen der nur kurzen Restbetriebszeit zu einem unwirtschaftlichen Anlagenbetrieb.

Während des Anlagenstillstands wurden laut E.ON Inspektionen an Brennelementen durchgeführt und diverse Diesel-Aggregate gewartet. In den 19 Abschalttagen habe die KKG-Mannschaft insgesamt 1500 Arbeitsaufträge abgearbeitet. „Und das ohne einen Arbeitsunfall“, betont Kraftwerksleiter Reinhold Scheuring.

Die Arbeiten wurden laut E.ON von der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie von der beauftragten Gutachterorganisation TÜV SÜD Industrie Service überwacht.

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