Dittelbrunn

Kinder in Dittelbrunn reden und gestalten mit

Demokratisch ging es bei der Kinderbürgerversammlung in Dittelbrunn zu. Foto: Florian Grebner

Die Räume des Hortes der Kindertagesstätte Dittelbrunn standen ganz im Zeichen der zweiten Kinderbürgerversammlung. Bürgermeister Willi Warmuth hatte dazu alle Kinder der Gemeinde bis einschließlich dem elften  Lebensjahr eingeladen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Warmuth begrüßte neben dem Team des Hortes unter der Leitung von Florian Grebner Ge-meinderatsmitglied Annemarie Lutz und Steffen Volpert vom gemeindlichen Bauhof. Besonders aber die rund 40 Kinder, die die Gelegenheit nutzen wollten, ihre Wünsche und Anregungen, aber auch ihre Beschwerden an den Bürgermeister zu bringen.

Mehr Busse, nettere Busfahrer

Nach einer kurzen Einführung, bei der Warmuth den Begriff Demokratie erläuterte und den Kids die Möglichkeit aufzeigte, in der Gemeinschaft mitzuwirken und vor allem Einfluss zu nehmen auf künftige Entscheidungen. Die meisten der anwesenden Kinder konnten ihre Anliegen schon selbst auf Karten schreiben. Warmuth und die anwesenden Hortmitarbeiter unterstützten die Kinder, denen das Schreiben noch nicht so flüssig von der Hand ging. Die Kids hatten auch die Möglichkeit, ihre Wünsche zu malen.

Sie hatten einiges auf den Herzen. Im Bereich Schule sind offensichtlich die Toiletten ein Problem, die den Kindern zu stark rochen, sowohl in den alten Gebäuden in Dittelbrunn und in Hambach. Die beiden Gebäude einschließlich der Toilettenanlagen sind bereits vom Gemeinderat zur Sanierung eingeplant. Bis dahin versprach Warmuth aber, dass man das Mögliche tun werde, damit die Kinder die Toiletten benutzen können.

Ebenfalls zum Thema Schule gehören die Wünsche nach größeren beziehungsweise mehreren Bussen und netteren Busfahrern. Warmuth sagte auch hier zu, dies zu überprüfen. Die Sicherheit muss immer gewährleistet sein und es darf kein Kind stehen gelassen werden.

Beeindruckt von der Vielzahl der Gedanken

„Wasserspender in der Schule“ und „ein neuer Pausenhof“ sind zur Prüfung vermerkt. Bei Themen wie „mehr Hitzefrei“, „weniger Hausaufgaben“ oder „Handy in der Schule“ musste der Bürgermeister aber passen.

Der Wunsch nach der vom Gemeinderat bereits in Aussicht gestellten Skaterbahn hat auch die jüngsten Schüler erreicht, ebenso die Ausstattung auf den gemeindlichen Spielplätzen und Freizeitanlagen. Gleich mehrere Kinder wünschten sich eine Disco, in einer demokratischen Abstimmung wurde das Höchstalter auf 14 Jahre festgelegt. Auch der Verkehr, insbesondere auf dem Schulweg, war Thema. Eine Ampel in Pfändhausen und ein Zebrastreifen in der Lindenstraße standen hier auf den Kärtchen.

Prioritäten setzen in einer Abstimmung

Die Umwelt und der Klimaschutz beschäftigt auch die Kleinsten: Von Müllsammelaktionen, Pfandflaschen, die weggeworfen werden, Zigaretten, sauberem Meer, Sicherheit für Bienen und mehr, waren hier die Wünsche sehr weit gespannt. Anschließend konnten die Kinder ihre zusammengetragenen Gedanken an der Pinnwand betrachten und waren selbst beeindruckt von der Vielzahl der Gedanken.

In einer Abstimmung konnten die Kinder nun Prioritäten setzen, welche Themen für sie am wichtigsten sind. Auf dem ersten Platz landete "Größere/mehr Busse /mehr Sicherheit auf dem Schulweg", auf dem zweiten die "Skaterbahn und Toiletten in den Schulen" und auf dem dritten die "Disco für unter 14-Jährige". Willi Warmuth bedankte sich bei den Kindern und freute sich, dass so viele auch mutig ihre Meinung kundgetan haben. Er sagte zu, sich um die vorgetragenen Wünsche zu kümmern.

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