Donnersdorf

Konzert des Bayerischen Polizeiorchesters

Anlässlich seines 60. Geburtstages hatte Innenstaatssekretär Gerhard Eck ein Benefizkonzert mit dem Bayerischen Polizeiorchester organisiert. Das Ensemble ist das professionelle, sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Blasmusikern aus zwölf Nationen, die sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern verstehen.
Viele Besucher kamen, um das Konzert des Polizei-Orchesters zu hören. Foto: Robert Neubig

Anlässlich seines 60. Geburtstages hatte Innenstaatssekretär Gerhard Eck ein Benefizkonzert mit dem Bayerischen Polizeiorchester organisiert. Das Ensemble ist das professionelle, sinfonische Blasorchester der Bayerischen Polizei. Es besteht aus 45 studierten Blasmusikern aus zwölf Nationen, die sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern verstehen.

Eck sagte, dass es vielen Menschen besonders in den letzten Lebenstagen schlecht ginge. Diese Menschen hätten würdige Hilfe verdient. Deshalb stellte er seinen Geburtstag unter das Motto: Hilfe für den Hospizverein Schweinfurt. 

Dr. Johannes Mühler vom Hospizverein bedankte sich für die Spenden, die einige materiell unabhängige Planungen möglich machten. Der Verein hat bisher noch kein stationäres Hospiz. Die ehrenamtlichen Helfer unterstützen die Bürger in schwierigen Situationen mit einer ambulanten Hospizbegleitung.

Vorbehalte abbauen

Mit der Öffentlichkeitsarbeit sollen die Menschen für diesen Themenbereich sensibilisiert werden. Ferner sollen Vorbehalte abgebaut und Wissen über die vielfältigen Angebote vermittelt werden, die der Hospizverein für Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige bereithält.

Das Motto des Orchesters unter Leitung von Johann Mösenbichler war: "Mit Schwung und Bravour ins neue Jahr". Das Konzert begann mit der "Liberty Fanfare" von John Williams. Aus der Oper Samson und Dalila folgte das Stück "Mon coeur s’ouvre à ta voix" von Camille Saint-Saëns. Nach der Ouvertüre  "Orpheus in der Unterwelt" von Jaques Offenbach stand das Stück "Ganz Paris träumt von der Liebe" von Cole Porter auf dem Programm. Von Johann Strauss wurde eine schnelle Polka "Ohne Sorgen" gespielt. Moderator Peter Seufert las dazu aus einer Musikzeitung von 1882 die Eigenschaften und Charaktere der verschiedenen Komponisten vor.

Eigens komponierter Marsch

Als Überraschung für Eck hatte Manfred Hechenblaickner den Marsch "Fest verankert" komponiert, der an diesem Abend uraufgeführt wurde.

Nach der Pause folgte der zweite Teil des Konzerts unter dem Motto:"Bravourös & Fulminant – ein mitreißender Solococktail". Den Beginn machte ein Solo für Trompeten "Fanfare for Rocky", gefolgt von einem Solo für Tuba "Für Theresa". Danach standen die Klarinetten "Clarinet Candy" im Vordergrund, gefolgt von Oboen und Fagotten mit dem Titel "Pippi Langstrumpf". Solistisch spielten auch die Posaunisten "Funky Trombones". Beim "Tanz der Rohrflöten"standen die Flöten im Mittelpunkt des Orchsters. So hatte jedes Register seinen solistischen Auftritt. 

Hospiz geht alle an

Gerhard Eck bedankte sich bei den Musikern und sagte, dass mit dem Polizeiorchester Würze in die Kulturlandschaft gebracht worden sei. Besonders freute er sich, dass Mösenbichler mit seinen Musikern sofort dem Konzert zugesagt hätten. Ferner bedankte sich Eck bei allen Helfern.

Professor Mösenbichler sagte, dass das Hospiz alle Menschen etwas anginge. Im Hospizverein arbeiteten Menschen, die ihre Freizeit opferten, um anderen zu helfen.

Gerhard Eck (Mitte) erhält von Professor Mösenbichler (rechts) den ihm gewidmeten Marsch, den Manfred Hechenblaickner (links) komponierte. Foto: Robert Neubig

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