Röthlein

Kritik an Monsterhallen und Gewächshäuser in Röthlein

Es tut sich einiges in der Röthleiner Großgemeinde, wie der Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters in der Bürgerversammlung zeigte: Das Industriegebiet wächst und nicht jeder ist da begeistert. Gleich mehrere Beschwerden bezogen sich auf die Genehmigung der überdimensionierten "Monster-Halle", wie es Georg Ziegler formulierte, Richtung Schwebheim und die Lkw-Parksituation am Etzberg, wie Bernhard Kaub monierte. Laut Bürgermeister sind aber zumindest auf dem neuen Areal der Firma Schäflein Lkw-Parkplätze und Toiletten vorgeschrieben.

Kaub ärgerte sich auch über die "Gewächshäuser" in der Flur und meinte damit wohl die landwirtschaftlichen Folientunnel, die seiner Meinung nach die Fläche versiegeln und wasserwirtschaftliche Folgen haben. Er fragte: "Kann die Landwirtschaft machen, was sie will". Fakt ist, wie Hofmann und Gehring ausführten: Rechtlich dürfen die Tunnel errichtet werden, für Genehmigungen von Bauten – Stichwort Halle mit Wohncontainern  und noch geplantem Hofladen – im privilegierten Außenbereich ist das Landratsamt zuständig. Gehring plädierte daher dafür, "den Landwirten eine Chance zu geben". Schließlich kommen die Bürger so in den Genuss von regionalem, nicht importiertem Obst und Gemüse.

Hofmann berichtete weiter vom Stand der Projekte: In Röthlein wurde die Hauptstraße 2 zur Parkanlage umgestaltet, für die Hauptstraße 32 ist eine Machbarkeitsstudie beauftragt, die wird demnächst vorgestellt und der Kreisel ist bepflanzt. Die letzten Baugenehmigungen für das Baugebiet an der Tränke sind erteilt, der Spielplatz dort wird noch fertig gestellt.

Auf der gemeinderätlichen To-Do-Liste steht noch die Erstellung eines neuen gemeindeteilübergreifenden Friedhofkonzeptes, wenn möglich - so ein Bürger -  mit Baumbestattungen. Eine Befragung der Eltern hat ergeben, dass sich das Gros eine offen gestaltete Ganztagsschule wünscht, mit einem Planer wird darauf nun die schon lange geplante Generalsanierung abgestimmt.  

Straßen wurden in allen drei Gemeindeteilen saniert, dazu zwei Bushäuschen in Röthlein und Hirschfeld aufgestellt. Ein Dank ging an die geduldigen Anwohner des Schleifweges und St. Jakobusweges bei der Verlegung der Wasserleitungen. In diesem Zusammenhang beantragte Albert Hein, alle Materiallagerungsorte ordentlich wieder herzurichten.

In Heidenfeld wird gerade der Förderantrag für die Kindergartensanierung geprüft, noch ist nicht klar, ob die Regelgruppen während der Umbauzeit nach Gernach ausgelagert werden.  Wie der Bürgermeister witzelte, erlebt er nach dem Wechsel der Baufirma jetzt doch noch in seiner Amtszeit die Fertigstellung der Heidenfelder Dorfplätze.

Die Heidenfelder Mehrzweckhalle bekommt eine behindertengerechte Toilette und einen barrierefreien Zugang, wie auch das Bürgerhaus in Hirschfeld, dazu kommt wohl demnächst - wie Martina Braum nachfragte - die Einladung für ein Treffen mit den Hauptnutzern, dem Vereinsring und weiteren interessierten Nutzern. Und auch die Kanuanlegestelle ist weitgehend fertig, es wird aber noch mal nachgesät und aufgewertet durch Bänke und Beschattung. Und für die Lösung des vielfach diskutierten Entwässerungsproblems im Bereich der Hirschfelder Spargeläcker ist ein Planungsbüro beauftragt.

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