SCHWEINFURT

Künstler der Triennale: Ein Spiel, buchstäblich

Flüchtige Besucher der Triennale in der Kunsthalle könnten glauben, die Leuchtschrift auf der Empore der Großen Halle hätte eine Macke. 23 Sekunden lang leuchten alle Buchstaben auf – „die zeitgenossin“ – dann nur die mittleren, schließlich die ersten sechs.
Schriftkunst: Gabriele Horndasch bei einer Performance am Japanischen Kulturinstitut Köln. Foto: Foto: Christian Konrad
Flüchtige Besucher der Triennale in der Kunsthalle könnten glauben, die Leuchtschrift auf der Empore der Großen Halle hätte eine Macke. 23 Sekunden lang leuchten alle Buchstaben auf – „die zeitgenossin“ – dann nur die mittleren, schließlich die ersten sechs. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, genauer gesagt 69 Sekunden, kann plötzlich einen Satz lesen: die zeitgenossin genoss die zeit. Als Kinder haben wir solche Anagramme geliebt: Worte oder kleine Sätze, die neu entstehen, wenn wir mit den Buchstaben eines Begriffs spielen, sie umstellen oder neu zusammensetzen. Gabriele Horndasch liebt ...
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