SCHWEINFURT

Lackkratzer: Kommt es zur Anklage?

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Eine Lackkratzer-Serie hielt die Polizei monatelang in Atem. Foto: Theresa Müller

Die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Lackkratzer gestalten sich schwierig. Seit seiner Festnahme ist der 24-Jährige in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht. Er soll an einer psychischen Erkrankung leiden. Zu den Vorwürfen gegen ihn schweigt der Student weiter, wie die Leitende Oberstaatsanwältin in Schweinfurt, Ursula Haderlein, auf Anfrage dieser Redaktion erklärte.

Gegen den jungen Mann aus Veitshöchheim (Lkr. Würzburg) besteht der dringende Tatverdacht, knapp 100 Fahrzeuge in Schweinfurt zerkratzt zu haben. Außerdem soll er für die Lackkratzer-Serie im Großraum Würzburg verantwortlich sein, die die Polizei monatelang in Atem gehalten hatte. Dem 24-Jährigen wird derzeit Sachbeschädigung in über 1500 Fällen vorgeworfen. Gesamtschaden: rund zwei Millionen Euro.

Staatsanwaltschaft drängt auf Verfahrensabschluss

Wie es weitergeht, scheint derzeit unklar. Ziel der Staatsanwaltschaft ist laut Haderlein ein „Verfahrensabschluss, noch vor Ablauf von sechs Monaten“ seit der Festnahme des Verdächtigen im April, also in rund vier Wochen. Dann könnte es zu einer Anklageerhebung kommen – aber auch zu einer Einstellung des Verfahrens, so Haderlein.

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