Dittelbrunn

Lamellen gegen Kiga-Hitzekoller

Einige eher formale Tagesordnungspunkte hatte der Gemeinderat abzuarbeiten. Von 2,50 Euro auf 3,50 Euro wird ab September das "Spielgeld" in den gemeindlichen Kitas erhöht: als Beitrag für Bastelmaterialien, Bücher, Spiele und Kinder-Geschenke. In Dittelbrunn sei der Elternbeirat dafür gewesen, in Hambach hätte er sich eine Erhöhung auf lediglich drei  Euro gewünscht, teilte der Bürgermeister am Ratstisch mit. Nach 17 Jahren wäre aber eine Anhebung um einen Euro gerechtfertigt, fand Willi Warmuth, der auf allgemeine Preissteigerungen verwies. Einen akuten Bedarf an neuen Spielgeräten gebe derzeit nicht, sagte er auf Nachfrage von Lukas Hartung. Die sonstigen Gebühren ändern sich nicht.

Auf Wunsch von Franz Geus hat sich die Verwaltung noch einmal rechtlich beraten lassen: bevor jetzt eine Vorkaufsrecht-Satzung bezüglich Flächen am Hambacher Grottenweg erlassen wurde. Im Garten-Areal am Rathaus ist längerfristig an sozialen Wohnungsbau oder eine Seniorenwohnanlage gedacht. Das "Reservieren" von Flächen durch die Gemeinde, zwecks späterem Ankauf, ist dabei im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklung zulässig. Allerdings wurden einige Grundstücke herausgenommen, wodurch sich wiederum Franz Geus in seiner Nachfrage bestätigt fühlt (eine Gegenstimme).

Dreißig Prozent Zuschuss, gemäß kommunalem Förderprogramm, erhält ein Hausbesitzer in der Dittelbrunner Hauptstraße 34, der sein Anwesen gemäß Gestaltungsfibel sanieren will: vermutlich rund 5800 Euro. Einen überschwemmten Keller an der Hauptstraße gab es  durch einen brüchigen, verstopften Schmutzwasserkanal, auf Höhe Fußweg zwischen Lieblein- und Hauptstraße. Die Sanierung mittels Inliner-Schlauch schlägt mit fast 20 000 Euro zu Buche.

Bei der Kampfmittel-Untersuchung am Süßberg, wo auf freiem Gelände Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet werden,  liegt der "Schwarze Peter" nun wieder bei der Gemeinde – und den Grundstückseigentümern: nachdem sich andere Behörden für nicht zuständig erklärt haben.

Schadhafter als gedacht ist die Dacheindeckung an der Barockkapelle Pfändhausen. Durch den nötigen Komplettaustausch der Ziegel enstehen 21 000 Euro Mehrkosten. Im Kindergarten Dittelbrunn wiederum gibt es immer wieder große Hitze-Entwicklung. Die Gemeinde denkt nun an Lamellen-Jalousien anstelle von Markisen, zur Beschattung der Fensterfronten, für vermutlich rund 18 000 Euro Kosten. Gemeinderätin Karin Neubauer berichtete von positiven Erfahrungen mit Lamellen, aus der Arbeit als Kindergärtnerin.

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