Gerolzhofen

Landrat bekennt sich zur Geomed-Klinik

Seit einigen Jahren lädt der SPD-Ortsverein Gerolzhofen zum herbstlichen Höhepunkt zu einem fränkischen Gänsebraten ein, um dabei auf Erreichtes zurück zublicken und sich über Zukünftiges auszutauschen, heißt es in einer Pressemitteilung. Am vergangen Sonntag fand das Treffen zum wiederholten Mal im Gasthaus Kapellenberg statt.

Als Hauptreferent gekommen war Landrat Florian Töpper. Er nahm zuerst das Erreichte und Geleistete seit 2013 in den Focus. Es gab  keinen bösen Blick zurück auf das bei seiner Amtsübernahme Vorgefundene. Nach der Bestandsaufnahme prägte er einen neuen offenen und frischen Stil, was sich besonders im Miteinander der Fraktionen widerspiegelt.

Das Verhältnis der 29 Landkreisgemeinden zur Stadt Schweinfurt habe sich unter Töppers Führung merklich entkrampft und entspannt. Dies sei besonders im Blick auf die Weiterentwicklung des ÖPNV sehr wichtig. „Ein dickes Brett“ zu bohren sei bei den Themen  Mobilität und Energie begonnen worden und er will es zum Erfolg bringen. Schutz und Nutz müssten ausbalancierte Einheiten sein, sagte Landrat Florian Töpper zum Thema Steigerwald. Innovative, technische Möglichkeiten bei gleichzeitigem Ausloten finanzieller Spielräume gelte es gewissenhaft zu prüfen bei Errichtung neuer Schienenwege. Angeschobene Projekte und Aktionen bei Gebäudesanierung  und Schulneubauten oder Umnutzung der Conversionsflächen würden mit Augenmaß und unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben zügigst bearbeitet. Übereilte und unausgereifte Entscheidungen seien seine Sache nicht. 

Die Gesundheitsregion sowie die  Bildungsregion Schweinfurt sind keine bloßen Papiertiger, sondern werden vom Landkreis als sinnvoll begrüßt und engagiert vorangetrieben. Die dazuzählende Kreisklinik Geomed in Gerolzhofen hat sich vom Sorgenkind zu einer stabilen Hilfeeinrichtung für den Landkreis entwickelt. Das Auflösen der Tarifverträge in den Servicegesellschaften des Kreisalten- und Pflegeheims Werneck und Geomed Klinik hat sich als  positiv motivierend für die Beschäftigten erwiesen. Die Anwesenden hörten hocherfreut das Bekenntnis des Landrats Töpper zum Fortbestand der Geomed-Klinik.

Jugendsozialarbeit an Landkreisschulen sei die intensivste Form des Zusammenwirkens von kommunaler  Jugendhilfe und Schulen. Das bedeute mehr Beistand für Lehrkräfte und frühzeitige Unterstützung für Schüler aus sozialökonomischen schwierigen Verhältnissen. Eine Chancengleichheit der Schüler soll so verbessert werden. Im Kern eigentlich eine originäre Aufgabe des Freistaates. Entstehende  Kosten werden leider nur teilweise von München abgedeckt. Verbleibende Defizite teilen sich freiwillig der Landkreis und die Standortgemeinden.

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