SENNFELD

Leberkäsbrötchen ebneten den Weg zum Planpaar

Die Tradition der Sennfelder Kirm findet auch in der jungen Generation großen Anklang: Im Bild (von links) Tanja Herterich und Maximilian Eichhorn, Gabi und Walter Magerhans, Laura Eichhorn und Flo Volkmar, Sabine und Peter Woytinnek sowie Melanie Kritzner und Patrick Woytinnek.
Die Tradition der Sennfelder Kirm findet auch in der jungen Generation großen Anklang: Im Bild (von links) Tanja Herterich und Maximilian Eichhorn, Gabi und Walter Magerhans, Laura Eichhorn und Flo Volkmar, Sabine und Peter Woytinnek sowie Melanie Kritzner und Patrick Woytinnek. Foto: Klemens Vogel

„Die Tradition der Kirm ist lebendig und auch für die junge Generation attraktiv“, hat der Vorsitzende des Volkstrachtenerhaltungsverein „Die Semflder“ Helmut Büschel zum Abschluss der Kirchweih bilanziert. Als gute Beispiele nannte er Gabi und Walter Magerhans, die sich vor 40 Jahren sowie Sabine und Peter Woytinnek, die sich vor 25 Jahren als Planpaare zur Verfügung stellten.

Freunde veranlassten die „Woytinneks“ „beim Plantanz mitzumachen“. Sie schätzten damals, die „Gaststättenbesuche“ nach den Tanzproben, die das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Planpaaren stärkte. Als einen Höhepunkt bezeichnete Sabine die sich an die Kirm anschließende Teilnahme beim Oktoberfestumzug in München mit dem Trachtenverein. Dadurch intensivierte sich auch der Kontakt zu den Mitgliedern der „Semflder“. Auch Sabine und Peter traten in den Trachtenverein ein. Nach der Geburt von Lisa-Marie (1990), Annika (1992) und Patrick (1994) war es für sie selbstverständlich, ihre Kinder nicht nur in den Kindergarten, sondern in die Kindertanzgruppe der „Semflder“ zu schicken. Nachdem sich Lisa-Marie und Annika schon zweimal als Planmädchen zur Verfügung gestellt hatten, war dieses Jahr Patrick an der Reihe. Da Patrick lieber noch einmal Fichtenbursche gewesen wäre, musste er erst von Melanie Kritzner überredet werden, mit der er schon als „Fichtenpaar“ zusammen war. Sie versprach ihm, dass er bei jedem Besuch der Metzgerei ihrer Eltern ein „Leberkäsbrötchen“ erhalte - und schon erklärte sich Patrick bereit.

Bei den „Magerhans“ feierten die Enkel ihre Premiere als Planpaare, Laura Eichhorn mit Flo Volkmar und ihr Bruder Maximilian mit Tanja Herterich. Bereits mit vier Jahren trat Walter Magerhans in der Kinder- und anschließend auch in der Jugendtanzgruppe auf. Mit Gabi machte er mehrere Male als Fichten- und Planpaar mit. Auch ihre Kinder Sandra und Michael waren Planmädchen und Planbursche.

Seit 1989 obliegt es Walter mit seinen Pferden am Kirchweihsamstag Planbaum und Planburschen zum Plan zu fahren. So hatten die Enkel Laura und Maximilian frühzeitig Gelegenheit, die Sennfelder „Kirm“ kennenzulernen.

Sie erinnern sich gerne daran, wenn sie auf den Pferden Platz nehmen durften. Auch Vater Martin Eichhorn hatte sich in der Kindertanzgruppe, in der ehemaligen „Jugendblaskapelle“ der „Semflder“ oder als Planpaar mit Mutter Sandra engagiert.

Mit Planmädchen Tanja Herterich verabredete sich Maximilian bereits bei der Kirm im Vorjahr, während Laura auf der Suche nach einem Planburschen in Flo Volkmar ihren Partner fand.

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