Schwebheim

Leser-Forum: 45 Millionen Euro für ein paar Sekunden

Zum Artikel "Vierspurige Ausbau der B 286 zwischen Schweinfurt und Schwebheim":

Als ich im Jahre 2014 den damals zuständigen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer nach den Gründen des vierspurigen Ausbaus der B286 zwischen Schweinfurt und Schwebheim fragte, erhielt ich die Antwort: „Ziel ist es, durch die Schaffung von Überholmöglichkeiten den Überholdruck abzubauen.“ In der Tat, ein hehres Ziel! Nun erreicht man mit dem Ausbau im besten Fall sein Ziel in Schwebheim oder Schweinfurt einige Sekunden früher als bisher. Dafür investiert man die stolze Summe von 45 Millionen Euro. Dafür opfert und zerstört man Natur und besonders schützenwerten Bannwald.

Das Bild im Schweinfurter Tagblatt zeigt überdeutlich diesen Prozeß. Ein für bestmöglichen Lärmschutz der Bürger Schwebheims vom Altbürgermeister Hans Fischer geforderter Schutzwall wurde abgewiesen. Stattdessen soll eine Betonmauer für einen gewissen Lärmschutz sorgen, von der selbst Rüdiger Köhler vom Staatlichen Bauamt meint, dass es damit ruhiger für die Bürger sei. Von optimalem Schutz keine Rede mehr.

Hätte es nicht gereicht, einige wenige Gefahrenstellen an diesem Teilstück der B 286 zu korrigieren, wie u.a. die Auffahrt in Schwebheim Richtung Schweinfurt und in Schweinfurt Richtung Gerolzhofen?

Hans Schweinger
97525 Schwebheim

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