Schweinfurt

Leserbrief: Wozu Sparen überhaupt?

Zum Artikel "Energie-Wende auf dem Bierdeckel" (vom 25. November) erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

Die Sache mit dem Bierdeckel kommt einem bekannt vor!

Auf alle Fälle ist die Überlegung vernünftig, dass 20 Jahre nach dem Start der alternativen Strom-Erzeugungsverfahren, nach teurem Ausbau- und üppiger Anschubfinanzierung durch den Stromkäufer irgendwann auch die Früchte der fortdauernden Investitionen sichtbar werden müssten.

Nach 20 Jahren muss der Berg an Kosten überschritten sein! Wo ist jetzt das versprochene Schlaraffenland der Energieversorgung? Wo ist die Billion an Euro hingekommen? Verständlich auch, dass der Herr Referent als Händler meint, man müsse im vorhandenen riesigen Überschuss nicht eben bei der Fotovoltaik mit Sparen beginnen,- wozu Sparen überhaupt?

Unter dem Strich sei beim Strom trotz aller Bemühungen nichts eingespart worden. Beifall bei den Zuhörern!

Von der Politik seien die alternativen Energien regelrecht gegen die Wand gefahren worden! Das ist schon richtig, wenn man es sich getraut, die Atomkraft einzubeziehen. Der Bierdeckel jedenfalls ist durchaus brauchbar zur Darstellung komplizierter Systeme und Geldströme, in jeden Fall tauglicher als das Geplärr in eine einzige Richtung „wir fordern!“

Weiterhin ist Vorsicht durchaus geboten. Noch bevor es eine Abrechnung irgendwelcher Ausgaben für die Energie-Wende gibt, ist erneut eine weitere  Billion Euro im EU-Haushalt angefordert!

Peter Schub 
97506 Grafenrheinfeld

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  • Schweinfurt
  • Atomenergie
  • Wirtschaftsbranche Energieerzeugung und -Versorgung
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