Leserforum: Gaskraftwerk unnötig wie ein Kropf

Zum Artikel vom 14. März „Wie nötig ist ein Gaskraftwerk?“:

Ein Gastkraftwerk ist so unnötig wie ein Kropf. Eine von Gasvisionen und Blackout Angst geplagte Stadtverwaltung will ein sogenanntes Reservekraftwerk (1 Megawatt) mit hohem Schadstoffausstoß im Maintal haben, obwohl die Thüringer Strombrücke spätestens Anfang 2016 fertig sein wird und das Umspannwerk in Bergrheinfeld schon in Bau ist. Dies sichert die Netzstabilität im Umkreis von mehr als 100 Kilometern: Ungereinigte Abgasbelastung für die Region hoch - Notwendigkeit für die Region niedrig! Hässlichkeitsfaktor für Schweinfurt hoch, da die Stadtansicht durch die Abgasschlote verschandelt wird! Wertvolle Industriefläche fällt weg, die Arbeitsplatzdichte (maximal 20) beim Gaskraftwerk ist mangelhaft! Dies sollte den Bürgern einmal erklärt werden.

Glaubt das Stadtoberhaupt, dass ihn die Bevölkerung hierfür feiern wird? Ach ja: Wenn das Atomkraftwerk Ende Mai endlich vom Netz geht , gehen nach Ansicht der Stadtführung die Lichter in Schweinfurt aus und die Bänder der Industrie werden still stehen (so wie zur Zeit der momentanen Revision im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld). Dann gibt es noch einen Ministerpräsidenten und dessen Energieministerin, die verhindern wollen, dass erneuerbarer Strom vom Norden zu uns nach Franken und Bayern kommt. Der Rest der Stromkunden in Deutschland soll dann aber unsinniger Weise an der Subvention eines angeblich kaum in Betrieb befindlichen Gaskraftwerkes beteiligt werden. Echt stark - wie unsere CSU in Schweinfurt ja vorgibt zu sein. Sie könnte sich in München dafür einsetzen, dass der Südlink in die Erde verlegt wird und ein Gaskraftwerk mit bestimmt sicherer Versorgung mit Gas aus Russland im Maintal unnötig wird (Wo verläuft eigentlich die Pipeline, die dieses Gaskraftwerk mit Gas versorgt?) So könnte man neben dem neuen Stern im Maintal Platz für weitere Lichtpunkte erhalten.

Dieter Bauer 97421 Schweinfurt

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