WERNECK

Lkw-Geisterfahrer auf der A 7

Ein Lkw mit Anhänger ist am späten Donnerstagabend nach Angaben der Polizei auf der A 7 etwa drei Kilometer in falscher Fahrtrichtung gefahren. Über eine Betriebsumfahrt hat der 39-Jährige Fahrer dann die Autobahn ohne Unfall wieder verlassen.

Eine Polizeistreife, konnte den Mann unmittelbar danach anhalten. Die Beamten suchen jetzt Autofahre, die von dem Falschfahrer gefährdet wurden. Der aus Niederbayern stammende Trucker war kurz vor 23 Uhr auf der A 70 von Bamberg in Richtung Würzburg gefahren. Am Autobahnkreuz Werneck ist er dann offensichtlich im Bereich des Abfahrtsastes für die B26a Arnstein auf die falschen Seite der Autobahn A 7 nach Kassel geraten.

Unmittelbar darauf gingen mehrere Notrufe von in Richtung Würzburg fahrenden Verkehrsteilnehmern ein, denen der gelbe Lastzug mit Chamer Kennzeichen entgegenkam. Fast zeitgleich ist am Autobahnkreuz Werneck, ebenfalls in Richtung Kassel, eine Streife der Autobahnpolizei Schweinfurt-Werneck aufgefahren, allerdings auf der richtigen Seite. Die Beamten nahmen die Fahndung nach dem auf der Gegenspur fahrenden Lastwagen auf und entdeckten das Fahrzeug nach wenigen Kilometern.

Der Fahrer war gerade im Begriff, die Autobahn auf einer gesperrten Betriebsumfahrt zu verlassen. Die Polizisten verließen die Autobahn ebenfalls über die Betriebsumfahrt auf ihrer Seite und verfolgten den Lastzug. Kurz darauf gelang es ihnen, den Lkw anzuhalten. Der Fahrer gab sein Fehlverhalten sofort zu. Er musste die Polizeistreife dann zur Dienststelle begleiten. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck sucht nach Personen, die von dem gelben Lkw auf der A 7 gefährdet wurden: Telefon (0 97 22) 9 44 40.

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