Mainberg

Mainberg: Mit Städtebauförderung zu neuer Blüte

Auftaktveranstaltung im Pfarrheim: Bürger sollen ihre Ideen zur Weiterentwicklung des Ortes einbringen.
Wie soll sich Mainberg weiter entwickeln? Erste Ideen werden der Bevölkerung bei einer Bürgerversammlung am 9. März im Pfarrheim präsentiert. Foto: Irene Spiegel

Jetzt geht es richtig los: Bürgermeister Stefan Rottmann lädt am Montag, 9. März, um 19 Uhr zur offiziellen Auftaktveranstaltung zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) ins Pfarrheim ein. Dieses ist Grundlage für das Städtebauförderprogramm, das Mainberg zu neuer Blüte verhelfen soll.

Mainberg ist zwar alles andere als eine Stadt, schaffte es aber trotzdem in die begehrte Städtebauförderung – ein Zuschussprogramm, von dem in der Regel nur größere Orte profitieren. Nur eine Hand voll Gemeinden im Landkreis gehören der Städtebauförderung an. Hierbei geht es aber nicht nur um den Erhalt von Bausubstanz und Denkmalschutz, sondern auch um die Entwicklung der Straßenräume und Grünflächen, um die Mobilität und den öffentlichen Verkehr, um das Versorgungsangebot und um Begegnungsmöglichkeiten. Es soll ein Leitbild entstehen, wie Mainberg sich in den nächsten zwölf bis 15 Jahren weiterentwickeln kann.

Eine denkmalpflegerische Bestandsaufnahme durch die beiden Bamberger Architekten Klaus Herta und Marion Dubler liegt bereits vor. Der 100-seitige Bericht dokumentiert, was der Altort an historischem Gemäuer und geschichtlichen Hintergründen zu bieten hat.

Zur Auftaktveranstaltung will das beauftragte Stadtplanungsbüro Wegner nun erste Ideen und Überlegungen vorstellen sowie die Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung abfragen. Rottmann hofft, dass sich damit auch eine Perspektive für Schloss Mainberg, das Wahrzeichen der Region, eröffnet. Hier laufen aktuell Sanierungs- und Sicherungsarbeiten. Angedacht ist auch eine touristische Hinweistafel an der A 70, um das Schloss und den historischen Ortsteil Mainberg mit seinen Weinbergen, der Mainleite und dem Maintal in das Bewusstsein der Menschen zu rufen. Das Schild soll über Zuschüsse und Spenden finanziert werden.

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