SCHWEINFURT

Mario Barth und die Maxbrücke

PK Mario Barth
Der Comedian Mario Barth Foto: Stephanie Pilick (dpa)

„Nein, wir sind nicht verrückt“, das ist eine Standardantwort von Schweinfurts Baureferent Ralf Brettin auf die Frage: Warum saniert ihr die alte Maxbrücke, um sie 2023 abzureißen? Die Frage scheint auch Comedien Mario Barth umzutreiben, der diese Woche in seiner TV-Show der Stadt vorwarf, Steuergelder zu verschwenden. Das Video mit Barths Schweinfurt-Bashing verbreitete sich rasant in den sozialen Netzwerken.

Was ist dran an den Vorwürfen? Die Stadt steht zu ihrer Planung, weist die Vorwürfe von sich. Als 2013 bei einer Überprüfung der 1958 eröffneten Brücke die Sicherheit als „nicht mehr ausreichend“ eingestuft wurde, gab es, wie berichtet, drei Alternativen: Generalsanierung, sofortiger Abriss samt Neubau oder die sofortige Instandsetzung. Letzteres wurde umgesetzt, da der völlige Wegfall der Mainbrücke (auch für Fußgänger und Radler) für mindestens drei Jahre „undenkbar“ sei, und der knapp zweistellige Millionenbetrag für eine Generalsanierung nur eine Verlängerung der Lebensdauer der Brücke um „zehn, vielleicht 15 Jahre“ gebracht hätte, wie Brettin damals erklärte.

Video

Mario Barths Schweinfurt-Bashing: Reporter Julian Rohr antwortet - "Nein, wir sind nicht verrückt“, das ist eine Standardantwort von Schweinfurts Baureferent Ralf Brettin auf die Frage: Warum saniert ihr die alte Maxbrücke, um sie 2023 abzureißen? Die Frage scheint auch Comedien Mario Barth umzutreiben, der diese Woche in seiner TV-Show der Stadt vorwarf, Steuergelder zu verschwenden. Das Video mit Barths Schweinfurt-Bashing verbreitete sich rasant in den sozialen Netzwerken. Reporter Julian Rohr antwortet auf Mario Barths Schweinfurt-Bashing.

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