Wipfeld

Masterplan Breitbandausbau im Rat präsentiert

In der jüngsten Sitzung des Wipfelder Gemeinderates standen die Vorstellung der neuen Allianz-Managerin für die Region Main-Steigerwald, Carina Hein, sowie die Vorstellung des Masterplans Breitbandausbau durch die Firma Dr. Först Consult im Fokus.

Den Anfang machte Carina Hein, die als neue Allianz-Managerin der Region Main-Steigerwald eine seit längerer Zeit vakante Stelle übernahm. Sie stellte ihren persönlichen Werdegang, der sie über das Studium in München schließlich nach Gerolzhofen geführt hat, und ihren Aufgabenbereich vor. Dieser beinhaltet die Koordination der anstehenden und schon laufenden Projekte der Allianz Main-Steigerwald. Zudem dient die Managerin als Schnittstelle zwischen den ausführenden Firmen und den zwölf Bürgermeistern der involvierten Gemeinden.

Hernach stellte Joachim Först den Masterplan Breitbandausbau für die Gemeinde Wipfeld in einer eindrucksvollen Präsentation vor. Först zeigte zunächst auf, warum ein Breitbandausbau notwendig ist und ließ Zahlen sprechen.

Demnach sei die weltweit verschobene Datenmenge von zwei Millionen Terabyte pro Sekunde (2007) auf 52 Millionen Terabyte pro Sekunde (Stand heute) gestiegen. Ziel sei es, in jeden Haushalt einen Glasfaseranschluss zu legen. Allerdings stelle dies einen ganzheitlichen Technologie-Wechsel dar, der noch lange nicht abgeschlossen sein werde.

Der Vorteil von Glasfaser- zu herkömmlichen Kabeln - sei hierbei, dass man keine Dämpfung im Kabel selbst habe und die Datenraten somit um ein Vielfaches höher lägen. Ein Glasfaserstrang würde momentan reichen, um den Datenverkehr der gesamten Gemeinde Wipfeld zu schultern.

Ebenso stellte Först den Ist-Zustand in Wipfeld vor. Man habe in der Gemeinde, in der Verwaltungsgemeinschaft Schwanfeld sowie im Landkreis Schweinfurt eine Markterkundung angestellt. Man werde laut Först in Wipfeld die vorgeschriebenen 30 mbit pro Sekunde eigentlich überall erreichen. In der Verwaltungsgemeinschaft Schwanfeld müssten für einen kompletten Ausbau 26 Netzverteiler und 1114 Netzvergabepunkte erstellt sowie ungefähr 57 Kilometer Kabel verlegt werden. Die Kosten würden sich, je nach Variante, auf rund sechs oder 5,6 Millionen Euro belaufen. Der Vorteil sei aber, dass dies ein stufenweiser Ausbau sei, dem auch nach dem Ablauf der jetzigen Förderprogramme sicherlich wieder Gelder zur Verfügung gestellt würden.

Abschließend meinte Först, dass der Weg sicherlich beschwerlich und steinig sei, die Maßnahmen aber nun bekannt seien. Man könne auf genügend Förderprogramme zählen, müsse aber natürlich auch immer die weiter anfallenden Kosten berücksichtigen.

Unter dem Punkt Verschiedenes dankte Bürgermeister Tobias Blesch allen Wahlhelfern der jüngsten Wahlen. Zudem hegt er große Hoffnungen, dass die Arbeiten an der Wipfelder Fähre gut voran gingen. Das Gleiche gelte für die Rathaus-Sanierung.

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