Schweinfurt

Millionen fließen für die neuen Schweinfurter Kindergärten

Für den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze stellt die Stadt Schweinfurt auch freien Trägern einiges an Geld zur Verfügung. Gleichzeitig profitiert man vom Sonderinvestitionsprogramm des Freistaats. Foto: Federico Gambarini

Schwarz auf Weiß dürfte bald die Lebenshilfe für Behinderte e.V. die Förderzusage der Stadt Schweinfurt für ihre geplante neue Kindertageseinrichtung in der Gartenstadtstraße 67 haben. Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Stadtrat, dem Verein einen Zuschuss von 2,88 Millionen Euro zu gewähren. Ein dicker Brocken angesichts der Gesamtbaukosten von 2,9 Millionen Euro. Allerdings: die Gelder stammen nicht von der Stadt Schweinfurt alleine, eher im Gegenteil.

Die Förderung läuft zwar über die Stadt, profitiert aber vom Sonderinvestitionsprogramm zur Kinderbetreuungsfinanzierung in Bayern, das um ein Jahr verlängert worden ist. Netto wird die Stadt Schweinfurt rund 711 000 Euro zuschießen. Zwölf Plätze für Kinder unter drei sind geplant, 75 für Kindergartenkinder und sieben für Kinder mit Behinderung bzw. für von Behinderung bedrohte Kinder. Basis für die Zuschusszusage ist die Erklärung der Regierung von Unterfranken: Sie hatte die Basissumme von 2,7 Millionen Euro als förderfähige Kosten anerkannt. Die Mittel werden noch in diesem Haushaltsjahr bereitgestellt. Mit einer höheren Förderung von ihrer Seite will die Stadt Schweinfurt den Ausbau der dringend benötigten Kinderbetreuungsplätzevorantreiben.

Neue Kita für den neuen Stadtteil

Ebenso in das Sonderinvestitionsprogramm soll ein Projekt kommen, das die Stadt selbst verwirklicht: der Bau der Kindertageseinrichtung im neuen Stadtteil Bellevue, der gemeinsam mit der neuen Grundschule entstehen soll. Geplant wird die Kita für zwei Krippengruppen mit 24 Plätzen, zwei Regelgruppen mit 52 Plätzen und eine Hortgruppe für Schulkinder mit 25 Plätzen. 4,3 Millionen Euro soll die Kita kosten, die Förderung des Freistaats wird nach Einschätzung der Verwaltung bei rund 2,45 Millionen Euro liegen. Die Mittel dafür sollen im Etat der Stadt für 2020 bereitgestellt werden. Betreiber der Einrichtung wird aber nicht die Stadt, sondern die Evangelisch-Lutherische Gesamtkirchenverwaltung, vertreten von der Kirchengemeinde St. Johannis in Schweinfurt.

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