Mit Bauernschläue und Witz

Mit einem spannenden Genremix warten Chris B. und Band in ihrem Jazzkonzert auf. Foto: Michael Eckstein
Blues hat einen neuen Vornamen

Di., 4. Februar, 19.30 Uhr Hinter Chris B. steht der Sänger und Pianist Christian Jung. Er arbeitete bereits mit der namhaften afroamerikanischen Sängerin Jeanne Carroll. Mit Sydney Ellis, Karen Carroll und Debra Harris spielte er auf Festivals in ganz Europa und hat sich in der Bluesszene einen Namen gemacht. Chris B. spielt eigene Stücke, die vom Blues inspiriert sind. Anleihen aus Jazz, Boogie Woogie und Soul erzeugen einen spannenden Genremix.

KlangRäume – WortSchätze

Fr., 7. Februar, 17 Uhr Musik und Literatur fügen die drei Künstlerinnen Barbara Stoll (Schauspiel), Katarzyna Myæka (Marimba) und Ulrike Eickenbusch (Cello) zu ihrem Programm zusammen: Zu erleben ist ein Abend voller Lust an der Literatur, mit den faszinierend archaischen Klängen der Marimba und dem gesanglichen Klang des Cellos. Absonderliches von Franz Hohler, Nachdenkliches von Mascha Kaléko, Bizarres von Frank Kafka, Humorvolles und Anrüchiges verbindet sich mit jazzartigen Klängen von Eric Sammut, Liedern von Ernest Bloch und Paul Ben Haim, japanischen Klängen, südamerikanischer Musik von Osvaldo Golijov oder auch Tangos von Astor Piazzolla.

Lesung mit Achim Amme

Di., 11. Februar, 17 Uhr Dem Autor, Schauspieler und Musiker Achim Amme ist mit seinem Buch „Der kleine Adolf – Die Geschichte(n) meines Großvaters“ ein faszinierendes Porträt seines Großvaters gelungen. Einem Mann, der mit dem Jahrhundert gereift ist und in dessen Leben eben dieses Jahrhundert seine Spuren hinterlassen hat. 1897 bei Hannover geboren, betätigte er sich u.a. als Gemischtwarenhändler, Tierzüchter (Raubvögel, Pelztiere, Exoten), Imker, Spargelbauer, Hausierer, Schwarzbrenner, Rüben- und Apfelsaftfabrikant. Zudem nötigte er die Eltern des Autors in den Jahren des aufkommenden Wirtschaftswunders zur Gründung einer Wäscherei. In Ammes Geschichte(n) spiegelt sich nicht nur eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Auch erfährt man vom „Widerstand des kleinen Mannes“, der die Katastrophen des 20. Jahrhunderts mit Glück, angeborener Bauernschläue und schwejk-haftem Witz überstand.

Lesezeichen

Do., 13. Februar, 16 Uhr, Musikzimmer Marianne Jauernig-Revier liest Lukas Hartmann „Der Sänger“. Seine Stimme füllte Konzertsäle, betörte die Damenwelt, eroberte in Deutschland, Europa, Amerika ein Millionenpublikum. Joseph Schmidt, Sohn orthodoxer Juden, hat es weit gebracht. Er war einer der bekanntesten Sänger im deutschsprachigen Raum. 1942 aber gelten Kunst und Ruhm nichts mehr. Auf der Flucht vor den Nazis strandet der berühmte Tenor, krank, erschöpft und als einer unter Tausenden an der Schweizer Grenze. Auch in unserer Zeit ist er nicht vergessen, denn sein berühmtestes Stück, „Ein Lied geht um die Welt“, erhielt auf Youtube mehr als 650 000 Klicks.

Faschingssitzung Schwarze Elf

Do., 20. Februar, 18 Uhr Die Schwarze Elf präsentiert ein zweistündiges Jubiläumsprogramm. Karten im VVK 25 Euro mit Bewirtung von Samstag, 15. bis Mittwoch, 19. Februar, ab 15 Uhr am Empfang oder verbindliche Kartenreservierung unter Tel. (0 97 21) 7 24-0.

Traumhafte Melodien

Do., 27. Februar, 19.30 Uhr Der gebürtige Ungar Zoltán Udvarnoki war lange Orchestermitglied der Göttinger Symphoniker und Konzertmeister in Budapest. Seit Jahren gibt er Konzerte in Österreich und Deutschland. Begleitet wird er am Klavier von Adám Hegyes. Gemeinsam entführen sie ihre Zuhörer in eine Welt traumhafter Melodien mit Johannes Brahms' „Ungarischer Tanz Nr. 21“, Richard Eilenbergs Petersburger Schlittenfahrt-Galopp bis Franz Léhars Gold und Silber-Walzer.

Rückblick

  1. Der Zauber mediterraner Kulturen
  2. Eine Ode an Liebe und Freiheit
  3. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden
  4. Anspruchsvolles für Flöte und Streicher
  5. In der Königsklasse
  6. Sternstunden am Klavier
  7. In Andenken an einen Engel
  8. Sichtbares im Unsichtbaren
  9. Spielzeug aus Schweinfurt
  10. Der größte deutsche Medienskandal
  11. Hommage an einen Weltstar
  12. Künstler mit Talent und Potenzial
  13. Rückert hätte kein Denkmal gewollt
  14. Stilikone und Liebling der Epoche
  15. Zunehmen vor dem Abnehmen
  16. Kurzfilmtage auf Herbst verschoben
  17. Kunstkaufhaus und Kunst-Karrée
  18. Hardcore für die Seenotrettung
  19. Skandalumwittert und revolutionär
  20. Von hohen Herren und bösen Schweinen
  21. Eine Hommage an Ernst Mosch
  22. Farben und ihre Wirkung auf Körper und Seele
  23. Vom Wert des Lebens und des Todes
  24. Oskar und Oma Rosa
  25. Tanzende Küken in ihren Eierschalen
  26. Eine große Liebe in modernen Zeiten
  27. Klassische Musik mit Slapstick
  28. Der Zauber des Schauspiels
  29. Künstler aus der ganzen Welt zu Gast
  30. Bummeln und Kunst shoppen
  31. Neuauflage für das Kunst-Karrée
  32. Landschaft und menschlicher Körper
  33. „Schwerkraft – Fliehkraft“ in der Kunsthalle bis 8. März
  34. Kreatives rund um Friedrich Rückert
  35. Rock ?n? Roll und Heimatfilme
  36. Einblicke in die Stadtgeschichte
  37. Die Biene auf der Bühne
  38. Poetisches Wellenbad der Gefühle
  39. Frauenpower im Mittelpunkt
  40. Auf den Spuren der Liebe
  41. Auf ein Bier mit Onkel Punkrock
  42. Dampferfahrt, Weinprobe und Musik
  43. Neues Buch von Klaus Gasseleder
  44. Ein breites Spektrum gezupfter Klänge
  45. Matinée, gregorianischer Choral und Oratorium
  46. Poet mit Feder und Schere
  47. „Gesang von mir selbst“
  48. Zeit für Veränderungen
  49. Reisterrassen und Traumstrände
  50. Elf sehenswerte Kurzfilme

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