SCHWEINFURT

Mit Pfefferspray und Rasierklinge

Eine Auseinandersetzung in der Erstaufnahme unter Algeriern landet vor Gericht. Die Wahrheitssuche ist schwierig – viele Zeugen sind weg.
Gesetzesbücher (Symbolbild)
Gesetzesbücher (Symbolbild) Foto: Uwe Anspach (dpa)
Mitte Dezember letzten Jahres: Zwei Algerier sollen in der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) im Kasernenweg an die Zimmertür eines Landsmann geklopft haben. Als dieser öffnete, soll der 31-jährige Angeklagte dem 38-jährigen Landsmann sofort Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und ihm mit einer Rasierklinge zwei Schnittwunden an Oberarm und Rücken zugefügt haben. Weil der 31-Jährige und ein Mittäter gemeinschaftlich vorgegangen sein sollen, sind beide wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Doch nur der 31-Jährige sitzt auf der Anklagebank.
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