GOCHSHEIM

Mit dem Blick fürs Besondere

Aus dem Holzabfall hat Franz Götz diesen Pharaonenkopf geholt.
Aus dem Holzabfall hat Franz Götz diesen Pharaonenkopf geholt. Foto: Ursula Lux

Es gibt immer wieder Neues zu entdecken beim Kunsthandwerkermarkt in Gochsheim. Auf Entdeckertour ist auch Franz Götz, wenn er durch den Wald geht. Und so entsteht aus einem von Ameisen zerfressenen Fichtenstamm ein filigranes Schmuckstück. Oder aus Birkenholzscheiben, in die der Schimmel hineingeraten ist, werden wunderschön gezeichnete Holzbilder. Auch in seinem Abfallholz entdeckt Götz immer wieder Erstaunliches. Aufgehoben, geschliffen und schon ist aus dem Holzabfall ein Pharaonenkopf geworden.

17 Künstler und Kunsthandwerker begrüßte Jürgen Sander. Jährlich am Totensonntag stellen sie ihre Werke in der Mittelschule aus. Erstmals dabei ist Heike Koch. Sie lädt ein zu einem besonderen Blick auf die Welt. Die Hobbyfotografin präsentiert Makroaufnahmen. Seit drei Jahren verwandelt sie ihr Esszimmer regelmäßig in ein Fotostudio. Es sei faszinierend, die Dinge des Alltags einmal aus einer ganz andren Perspektive anzusehen.

Eine Perspektive der besonderen Art präsentiert auch Oliver Apelt mit seinen 3D-Drucken. Während Ursula von Mickwitz Acrylbilder zeigt, haben sich Hildburg Aue, Ingrid Pufe und Doris Rückel der Aquarellmalerei verschrieben. Seit vier Jahren fasst sie ihre Bilder in einem Kalender zusammen. Auch Tochter Mona ist nach einem Jahr Pause wieder dabei. Die 17-Jährige hat ihre Fertigkeit im Portrait-Malen perfektioniert.

Helmut Geyer verdankt seine Kunst einem Reha-Aufenthalt. Damals hat er mit Speckstein gearbeitet und das hat ihn bis heute nicht losgelassen. Christiane Schubert kann man beim Klöppeln über die Schulter schauen.

Lucia und Johann Dumbrava zeigen Stickereien und Malereien. Kreuzstich, Patchwork und Richelieu-Stickereien gibt es bei Danuta Spiegel. Yvonne Schubart bietet Schmuck an, Georg Hemmerlein Handstrickarbeiten und Juliane Schneider Holzarbeiten. Am Stand von Birgit Lang findet sich alles, vom Wärmekissen bis zum Glasschmuck. Und über allem thront auf einer kleinen Bühne die Ausstellung von Katrin Haas, die mit ihren floristischen Gestecken bereits ein bisschen Adventsstimmung in die Aula zaubert.

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