SCHWEINFURT

Mit gefälschter Internetseite an Richter gerächt

Mit dem Freibrief eines psychiatrischen Sachverständigen konnte ein 58-Jähriger jahrelang straflos Justizpersonal beleidigen. Damit ist jetzt Schluss.
Gerichtsverhandlung (Symbolfoto). Foto: dpa
Ein Unternehmensberater (58), seit langem schon „Kunde“ der Schweinfurter Strafjustiz, ist für höchst ungewöhnliche „Racheakte“ vom Landgericht wegen Volksverhetzung, falscher Verdächtigung, Beleidigung und Verleumdung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Unter anderem hatte er mit den Personalien eines Richters, mit Hinweis auf dessen ehrenamtliche Tätigkeit in der katholischen Kirche und einem Foto von ihm bei dem US-Provider „Lycos“ eine Internetseite eingerichtet mit volksverhetzenden Texten gegen Minderheiten. Er ließ den Richter über ...
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