Wipfeld

Mitfahrbank in Wipfeld wird aufgestellt

Neben den abschließenden Beschlüssen zur Einrichtung einer Mitfahrbank in Wipfeld war die Saisonbilanz der Freizeitbuslinie Mainschleifen-Shuttle 2019 Thema in der Wipfelder Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag.

Das Konzept der Mitfahrbank erfreut sich stetig zunehmender Beliebtheit. In vielen ländlichen Regionen werden vor allem für Senioren fehlende Mobilität und die mangelnde Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel zu einem wachsenden Problem. Neben Maßnahmen wie Bürgerbussen wurde im letzten Jahr in Garstadt eine Mitfahrbank testweise aufgestellt. Der Sinn und die Funktionsweise sind ganz einfach erklärt: Die Person, die eine Mitfahrgelegenheit sucht, setzt sich auf ebenjene Bank - so wissen die vorbeikommenden Pkw-Fahrer sofort um den Wunsch auf Mitfahrt und bieten dem Sitzenden im Idealfall eine ebensolche an.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Wipfelder Gemeinderat abschließend über die Beschilderung der Mitfahrbank einen Beschluss gefasst. Die Bank soll vor allem an den ÖPNV-Verkehr in Richtung Bergrheinfeld angebunden werden. Hierfür wird eine auffällige Beschilderung in Auftrag gegeben, deren Kosten sich auf gut 1000 Euro belaufen. Dieter Schneider merkte an, dass eine Mitfahrbank in Richtung Schwanfeld ebenfalls sinnvoll wäre, vor allem für Besuche in der dortigen Arztpraxis. Die Räte stimmten dem zu und so soll auf die Nachbargemeinde für eine gemeinsame Lösung zugegangen werden.

Für die in Wipfeld verkehrenden Linien 105 und 106 des Mainschleifen-Shuttle informierte Bürgermeister Blesch das Gremium über die Bilanz des Vorjahres. In der von Mai bis Oktober dauernden letzten Saison konnte eine Zunahme an Fahrgästen um 241 auf 7895 sowie der Einnahmen festgestellt werden. Wipfeld müsse sich an dieser Stelle mit 241 Fahrgästen nicht verstecken, dies seien sogar mehr als in Gerolzhofen, freute sich das Gemeindeoberhaupt. Auch im nächsten Jahr wird die Freizeitbuslinie wieder von Mai bis Oktober verkehren, finanziert durch Zuschüsse des ÖPNV. Zudem leiste die Gemeinde wieder ihren Anteil von insgesamt gut 1900 Euro.

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