Musikalischer Trip durch galaktische Weiten

Sommerkonzert Olympia-Morata-Gymnasium - Unendliche Weiten. Foto: Andreas Schuller
Schweinfurt

Beim Sommerkonzert des Olympia-Morata-Gymnasiums am Mittwoch, kamen die Terraner beziehungsweise das Publikum des Planeten Erde in Kontakt mit außerirdischer Musik und Dance-Performance ferner Planeten. „Unendliche Weiten – mit Musik durch die Galaxis“, so lautete denn auch das Motto dieses universalen Trips durch die verschiedensten Musikstile. Ein bunter Abend voller musikalischer und theatralischer Überraschungen, wofür die Akteure viel Applaus einheimsten.

Die Lehrer und Schüler des Olympia-Morata-Gymnasiums hatten sich für die Musikinszenierung mächtig ins Zeug gelegt und schon seit Januar dafür geprobt – oft zusätzlich zum schulischen Pensum. Knapp 200 mitwirkende Schüler und Lehrer traten in wechselnden Formationen im restlos ausverkauften Saal des evangelischen Gemeindehauses auf.

Musikpädagogin Maria Seiwert, die dem Leitungsteam der alljährlich stattfindenden Sommerkonzerte angehört, war die Idee zu diesem galaktischen Musiktrip im Urlaub beim Besuch einer Show gekommen. Im Interview spricht sie über ihre eigenen und die Motivationen ihrer Musiklehrerkollegen, die Schüler möglichst vom passiven Musikkonsum hin zur aktiven Musikdarbietung zu bewegen.

Das ist den Musikpädagogen und dem gesamten Kollegium des Olympia-Morata-Gymnasiums hör- und sichtbar auch geglückt. Dabei gehe es um Spaß an der Musik und im Ensemble, so Maria Seiwert und nicht primär um musikalisch-solistische Leistungsbeweise. Wenngleich einige Talente unter den Schülern besonders hervorstachen an diesem Abend.

Als Dirigentinnen machten die musikalischen Leiterinnen Carolin Zitzmann und Andreas Lettowsky, sowie Maria Seiwert ebenfalls eine ziemlich gute Figur und rissen so die jungen Musiker und Sänger mit. Schön anzusehen waren auch die Bühnenbilder der Schüler aus den 5. und 6. Klassen, die zudem die Zwischentexte lieferten.

Die musikalischen Aliens stammten von vielsagenden Planeten wie „Barockofemus“, „Romantikulus“, „Interessio“, „Jazzy“ oder „Cinemara“, deren Namen für die dort vorherrschenden Musikstile standen. Von „Jazzy“ waren etwa funky Grooves wie „Uptown Funk“ zu vernehmen oder „Brass Maschine“, bei dem das terrestrische Publikum voll mitging. Vom Planeten „Aou“ war unter anderem ein beeindruckender Solotanz zu erleben, der mit reichlich Applaus honoriert wurde. Auf dem Planeten „Cinemara“ stehen die Bewohner auf Filmmusik; der Unterstufenchor begeisterte mit „Let it go“ und „Happy“, das Blasorchester mit „Movie Adventure“. Auf dem Planeten „Interessio“ interessieren sich die dortigen Bewohner grundsätzlich für alles; der Mittel- und Oberstufenchor begeisterte mit dem Kulttitel „Aquarius“ aus dem Sixties-Musical „Hair“.

Vom Planeten „Interessio“ erklang auch der Lehrerchor mit dem Beatles-Song „Here comes the sun“. Bei diesem musikalischen Rondo und Potpourri durch die galaktischen Weiten kam das Publikum auf seine Kosten – Applaus und Standing Ovations nach dem Finale waren allemal verdient. Das anhaltende Engagement von Lehrkräften und Chören aller Stufen, der Solisten und Vokalensembles, der Blas- und Projekt-orchester, der Schüler-Moderatoren, sowie der Bühnengestalter und Techniker, wurden am Ende von Schulleiterin Edith Kaminski gebührend gewürdigt.

dabei flossen auch Tränen, da eine schöne Zeit nun unwiederbringlich vorüber sei.

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