GRAFENRHEINFELD

Nach den Benefizkonzerten wurden 40 200 Euro übergeben.

40 200 Euro überreichten Walter Weinig (Zweiter von rechts) und seine beiden Stellvertreter Johannes Prowald (links) und Heike Gündisch (Zweite von links) an die Elterninitiative Leukämie und tumorkranker Kinder. Rechts Prof. Dr. Paul-Gerhard Schlegel. Foto: Daniela Schneider

Große Gefühle und liebe Gesten, Engagement und Leidenschaft, tolle Musik und grandiose Momente machen seit 14 Jahren den Zauber der Benefizkonzerte zugunsten der „Station Regenbogen“ aus. Absolut erstaunlich: Immer wieder gelingt es der etablierten Künstlerriege, den Konzerten mit spannender Songauswahl und ungewöhnlichen Formationen einen ganz eigenen Stempel Benefizbühne aufzudrücken, der sie zu einem besonderen emotionalen Höhepunkt werden lässt.

Erstmalig durfte das auch Landrat Florian Töpper erleben, der neben Bürgermeisterin Sabine Lutz und der Fränkischen Weinkönigin Silena Werner die Schirmherrschaft übernommen hatte. Die Bilanz konnte sich auch diesmal mehr als sehen lassen: 1500 Besucher, zwei ausverkaufte Abendveranstaltungen, ein nahezu ausverkauftes Zusatzkonzert und ein Scheck, auf dem zum Ende 40 200 Euro standen. Den überreichte Walter Weinig, der neue Vorsitzende des organisierenden Schweinfurter Fördervereins an die „Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder“, ein langjähriger Kommunalpolitiker, für den dieses neue Ehrenamt „alles toppt“.

Zusammenhalt für Kinder in Not

Es menschelt an allen Ecken und Enden, die Benefizfamilie aus Künstlern, Förderverein, den über 100 Helfern und Förderern hält zusammen für die Kinder in Not. Seit Jahren ziehen die gleichen Musiker am gleichen Strang und verblüffen mit neuen Kombinationen und Songs, ohne diese Benefizbühne als Podium für Eitelkeiten zu nutzen. Rock, Pop, Klassik, Gospel oder Jazz, kaum ein Genre, das nicht erklingt. Großartige Duette feierten die Liebe und sorgten für großes Gefühlskino wie Heike Gündisch und Alex Pfriem („Keine ist wie du“), Tenor Georgios Bitzios und Sopranistin Anke-Katrin Glucharen („Cantami“) und das Musikerehepaar Natascha Wright und Alfred McCrary mit der Liebeshymne „All of me“.

Viele tolle Soloauftritte folgten, dazu begeisterten die Instrumentalisten: Matthias Köhler mit dem Tenor-Saxophon und der großartigen Jazz-Fusion-Nummer „Birdland“, begleitet von den Bandkollegen Chris Maldener (Drums) und Stefan Hergenröder (Bass). Eine Fusion der besonderen Art wagte diesmal das Streichquartett La Finesse (Daniela Reimertz, Marta Danilkovich, Monika Beck und Birgit Förstner), das mit rockigen Led-Zeppelin-Klängen gemeinsam mit Gitarrist Chris Adam ebenso begeisterten, wie mit Ensemble-Youngster Tristan Schulz am Piano und „A Thousand Years“ aus der Twillight Saga. Anne Kox-Schindelin zauberte entspannende „Quelle“-Klänge mit ihrer Harfe und zur Zigeunermusik des „Ungarischen Frühlings“ holte der künstlerische Koordinator Wolfgang A. Schöttner sogar sein Akkordeon hervor.

Das Lächeln der Kinder

Das Ganze kam wunderbar entspannt beim Publikum an, selbst einen Kurzschluss beim Simply-Red-Medley überbrückte Alex Pfriem mit lässigem Groove, während der Rest improvisierte. Mitklatschen, tanzen, weinen, lachen, alles war erlaubt, wie Moderatorin Simone Pfeffer mehrfach betonte und dabei in ihrer charmanten Art irgendwie immer den richtigen Ton traf, ob im Gespräch mit den Künstlern oder im einfühlsamen Interview mit Professor Paul-Gerhard Schlegel, dem Leiter des Schwerpunkts Pädiatrische Hämatologie in Würzburg, der leicht verständlich den neusten immuntherapeutischen Forschungsansatz erläuterte, ebenso von den Spendengeldern finanziert, wie eine familienbezogene und psychosoziale Versorgung. Das schönste Geschenk für ihn: das Lächeln eines Kindes, das wieder gesund werden darf.

Ein gutes Stichwort: Traditionell wird zu jedem Konzertende das eigens für die Station Regenbogen komponierte „Let's bring a smile“ gemeinsam von Künstlern, Helfern und Publikum im bunten Lichtermeer gesungen, mit der gemeinsam intonierten Zugabe „Halleluja“ ging wohl jeder mit einem Gefühl nach Hause, für das die Worte fehlen, weil es das klassische „einfach großartig“ nicht mal ansatzweise trifft.

Großartige Musiker für einen guten Zweck: Alexander Pfriem, Heike Gündisch, Matthias Köhler, Natascha Wright, Anke-Katrin Glucharen und Giorgios Bitzios. Foto: Daniela Schneider

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