POPPENHAUSEN

Nätscher will Poppenhausen auf Erfolgskurs halten

Verdiente Feuerwehrler: (von links) KBI Peter Hauke, Karlheinz Stürmer, Christian Weck, Reinhold Schmitt, Thomas Seufert, Otto Kleinhenz, Landrätin Christine Bender, Bürgermeister Ludwig Nätscher, KBM Reinhold Achatz und Christian Eichel. Foto: Marion Gerber

Mit den einleitenden Worten des griechischen Philosophen Aristoteles „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen“ begrüßte Bürgermeister Ludwig Nätscher zu seinem ersten Neujahrsempfang in der Großgemeinde Poppenhausen. Die Großgemeinde sei auf einem erfolgreichen Kurs, den Nätscher weiter verfolgen will. Er will Poppenhausen zu einer Gemeinde machen, in der man gerne wohnt, arbeitet, lernt und investiert.

In einem kurzen Rückblick ging der Bürgermeister auf die gute Konjunkturlage der letzten Jahre, die hohe Beschäftigungsquote und die demografische Entwicklung ein. Die zunehmenden Leerstände in den Ortskernen bremsen die räumliche Gestaltung der Dörfer. Mit Blick auf die weltpolitische Lage bat Nätscher um Akzeptanz und Unterstützung bei der Flüchtlingsproblematik.

In Poppenhausen gab es während Nätschers Amtszeit einige personelle Änderungen, auch der Wendehammer an der Schule wurde fertiggestellt und die Treppe an der Werntalhalle entfernt. Das Gewerbegebiet an der A 71 wächst, der erste Abschnitt der Poppenhäuser Hauptstraße wurde neu asphaltiert und gepflastert, mit dem Bau eines neuen Nettomarktes wurde begonnen. Zukünftige Projekte sind die Fertigstellung des zweiten Hauptstraßenabschnitts mit Brücke und Bushäuschen, der Breitbandausbau in allen Ortsteilen, die Aufnahme des Gemeindeentwicklungskonzeptes und die Fertigstellung der Dorferneuerung in Pfersdorf.

Stellvertretende Landrätin Christine Bender ging auf die Flüchtlingsproblematik ein. Die Zuwanderung stelle die Kommunen vor zunehmende Herausforderungen vor allem im sozialen Gefüge, in Poppenhausen sei dies mit der Betreuungsgruppe für syrische Flüchtlinge vorbildlich gelöst worden. Sie lobte auch den im Ort bestehenden ehrenamtlichen Hilfsdienst für bedürftige Senioren.

Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber prangerte den Angriff auf die Pressefreiheit in Frankreich an, der das Sicherheitsgefühl der Menschen erschüttert habe. Der Zusammenhalt der Bevölkerung müsse stärker sein als der Terror. Sie bat um Mitgefühl mit Asylanten und Flüchtlingen und um Integrationshilfe, hofft aber auch auf richtige politische Signale, damit die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung nicht aufs Spiel gesetzt werde.

Auch Ehrungen standen an. Durch herausragende Prüfungsergebnisse haben sich Produktdesigner Lukas Dees aus Kützberg und Friseurmeister Frank Fischer aus Poppenhausen ausgezeichnet. Den Titel „Alltagshelden“ und eine Spende bekamen Regine Köhler-Fuhlendorf, Birgit Pfister, Sabine Schmitt, Alice von Kreß, Sigrid Schäd, Susanne Birkholz-Niedermeyer und Roland Schüller von der Überlandzentrale Lülzfeld für die Betreuung von syrischen Flüchtlingen verliehen.

Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurden Reinhard Schmitt aus Poppenhausen, Otto Kleinhenz und Erwin Saal aus Pfersdorf, Thomas Seufert aus Hain und Karl-Heinz Stürmer aus Kützberg ausgezeichnet. Des weiteren wurde Christian Weck für besondere Leistungen bei der Jugendfeuerwehr durch Christian Eichel geehrt.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Poppenhausen
  • Marion Gerber
  • Anja Weisgerber
  • Aristoteles
  • Christine Bender
  • Flüchtlingsfrage
  • Frank Fischer
  • Griechische Philosophen
  • Segeln
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!