STAMMHEIM

Neonazis sollen durch Geisterdorf marschieren

Keine Gegendemonstranten, sondern Ignoranz: Wenn die Neonazis der Partei "Die Rechte" am Pfingstsonntag durch Stammheim laufen, sollen sie durch ein Geisterdorf marschieren. So jedenfalls stellt es sich Bürgermeister Horst Herbert vor.
Stammheim ist bunt: Das erste sichtbare Zeichen im Dorf gegen die drohende Ansiedlung der neonazistischen Partei Die Rechte. Foto: Foto: Norbert Finster
So jedenfalls stellt es sich Bürgermeister Horst Herbert vor. Es soll keine Gegendemonstrationen geben, sondern die Rechten sollen einfach ignoriert werden. „Wir gehen alle zum Musikfest und zeigen den Rechten die kalte Schulter. Wir bieten diesen Leuten kein Podium“, lautet die Strategie des Bürgermeisters. Dazu sollen auch die wahrscheinlich zahlreichen Besucher der ökumenischen Andacht aufgefordert werden, die am Sonntag um 16 Uhr zeitgleich mit dem Gründungsparteitag der Rechten auf dem Dorfplatz beginnt. Ob sich alle dran halten, ist die große Frage. Das gilt insbesondere für Demonstranten, ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen