Schweinfurt

Neuer Sanitätsdienst in der Albert-Schweitzer-Grundschule

Präsentieren sich stolz: die neuen Schulsanitäter in der Albert-Schweitzer-Grundschule. Foto: Thomas Lindörfer

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde der Startschuss für den neuen Schulsanitätsdienst in der Albert-Schweitzer-Grundschule gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Schweinfurt, Hartmut Bräuer, gratulierte den 15 Schulsanitätern und bedankte sich bei ihnen für ihr großes ehrenamtliches Engagement in der Schule und für die über 550 Schüler der Albert-Schweitzer-Grund- und Mittelschule.

Ein Dank ging auch an die Lehrerin der Klasse, Daniela Girwidz, die sowohl den Kontakt zum Roten Kreuz geknüpft als auch den Ablauf der Ausbildung abgesprochen hat. Auch den BRK-Ausbildern Petra Hilbert und Jürgen Dietz galt ein besonderer Dank. Sie haben die Schülerinnen und Schüler auf ihren Dienst vorbereitet und zum Juniorhelfer ausgebildet.

Es gab Erste-Hilfe-Unterricht mit folgenden Themen: Pflasterverband, Notruf, Bauchschmerzen, Kopfverletzung, Bewusstlosigkeit, Verbrennung, Knochenbruch, bedrohliche Blutung.

Die Kinder wurden in einem Zeitraum von über zwei Monaten ausgebildet. Die Ausbildung erfolgte nach dem Konzept des Jugendrotkreuzes für den Kurs „Junior Helfer“ für die entsprechende Altersklasse in der Grundschule.

Holger Brätz, Ausbildungsleiter im BRK-Kreisverband, überreichte den Schlulsanitätern einen neuen Verbandskasten für den Sanitätsraum sowie zwei Einsatztaschen und gelbe Einsatzwesten für den Dienst in den Schulpausen. Ebenfalls wurde ein Plüsch-Teddy als Maskottchen und zum Trösten im Einsatz an die Schulsanitäter übergeben. BRK-Vorsitzender Hartmut Bräuer wünschte den neuen Schulsanitätern viel Erfolg und immer die nötige Ruhe im Einsatz.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Schulsanitätsdienst ist nach dem ersten Kurs an der Schule so groß, dass im Januar 2020 der nächste Kurs starten wird. Gerne steht der BRK-Kreisverband Schweinfurt auch anderen Schulen und Einrichtungen zur Seite bei der Errichtung weiterer Gruppen des Schulsanitätsdienstes.

Die Schule ist neben der Familie das zweite wesentliche Erziehungsumfeld für junge Menschen, an dem sie lernen, sich und ihre Umwelt zu erkennen und zu verstehen. Dort kommen sie mit anderen jungen Menschen zusammen und lernen, soziale und kommunikative Bindungen über die Familie hinaus einzugehen. Für die Schulen stehe mit dem Jugendrotkreuz ein kompetenter und gesellschaftlich anerkannter Partner zur Verfügung. Das Jugendrotkreuz will Kindern und Jugendlichen helfen, mit Vernunft und Zuversicht ihren Alltag in der Gegenwart und Zukunft zu bewältigen. Es möchte Hilfen zur Entwicklung einer mündigen Persönlichkeit geben und Kinder und Jugendliche praxisnah und exemplarisch lehren, sozial verantwortlich zu urteilen, zu entscheiden und zu handeln. Der Schulsanitätsdienst bietet hier die Möglichkeit zur Erfüllung der Aufgaben und gesellschaftlichen Ziele.

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