Geldersheim

Neues Denken zwischen Fernost und Wildwest

Gisbert Niklaus zeigt Zen- & Indianerkunst in den Gaden. Wie Themen wie Ausbeutung und Umweltschutz ihren Weg in die Kunst finden.
Der "Herr der Schöpfung" dreht sich mit der Zeit selbst das Wasser ab: Gisbert Niklaus und Claudia Cebulla vor dem Bild "Gezeiten". Foto: Uwe Eichler
Niemand tritt die Natur ungestraft mit Füßen. An diesem Abend ging es zufällig gleich zweimal um Schlangen, die für die Indianer in enger Verbindung mit der Schöpfung stehen. Im "Dschungelcamp" sorgte ein harmloses Exemplar für Panik unter zivilisationsgeschädigten Zweibeinern. Kurz zuvor, zur Eröffnung der Ausstellung "Phantastischer Realismus" in der Gadengalerie, hatte Künstler Gisbert Niklaus, Jahrgang 1961, von einer Motorradreise durch Vietnam berichtet. Die Erdtunnel aus dem Krieg gibt es noch immer. Versuchten die GIs den "Vietcong" aufzuspüren, kamen wechselseitig Giftschlangen zum Einsatz.
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