Bergrheinfeld

Neues Feuerwehrhaus an selber Stelle

Auf den Weg gebracht: Die Planungen sehen für das in die Jahre gekommene Feuerwehrhaus einen Ersatzbau an selber Stelle vor, unter Einbeziehung des angrenzenden Grundstückes, das im Besitz der Gemeinde ist. Foto: Horst Fröhling

Baumaßnahmen und Projekte standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Erstmals wurde das weitere Vorgehen bei der anstehenden Sanierung des Feuerwehrhauses der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Bergrheinfelder Feuerwehrhaus stammt aus dem Jahr 1980 und besteht aus eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen sowie einem Sozialtrakt. Bei einer Begehung durch den KUVB (Kommunaler Unfallversicherungs-Verband) wurden erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt. Deren Behebung wurde auch im Feuerwehrbedarfsplan für die Gemeinde festgelegt.

Architekt Alexander Albert stellte die Planungsvarianten Sanierung mit Anbau und Ersatzneubau an gleicher Stelle vor. Im Feuerwehrbedarfsplan seien sechs Stellplätze vorgesehen. Bei einer Sanierung mit Umbau sei man von vorne herein durch bestehende Größe festgelegt, wie beispielsweise die inzwischen zu schmalen Ausfahrten. Man müsse in den Bestand eingreifen und eine Halle mit zwei Stellplätzen anbauen.

Das geforderte Raumprogramm sei im Erdgeschoss nicht zu verwirklichen, so dass das Gebäude aufgestockt werden müsste. Dazu müsse aber noch die Statik geprüft werden. Die Kostenschätzung  betrage rund 2,4 Millionen Euro, wobei bei einer Sanierung immer noch unvorhergesehene Kosten dazu kommen können.

Beim Neubau kann freier geplant werden

Bei einem Abriss des Feuerwehrhauses und Neubau an gleicher Stelle sei die Planung freier, so der Architekt. Hier könne das Gebäude mit einer Fahrzeughalle (Nord-Süd ausgerichtet), bestehend aus sechs Stellplätzen, sowie ein barrierefreier einstöckiger Neubau des Sozialtraktes (West-Ost ausgerichtet), errichtet werden. Hier könnten geschlechtsgetrennte Umkleiden sowie eine "Schwarz-weiß-Trennung" (kontaminierte Einsatzkleidung) problemlos eingerichtet werden. Die Kosten für diese Variante lägen bei ca. 2,5 Millionen Euro.

"Wir haben uns in den vergangenen neun Monaten in Arbeitsgruppen sehr viele Gedanken um das Feuerwehrhaus gemacht", so Bürgermeister Ulrich Werner. Die Vorstellung der Planungen zum Ersatzneubau seien die Voraussetzung für den nächsten Schritt, die Förderung des Projekts. Diese sei bei einem Neubau höher.

Während der Bauzeit von rund 18 Monaten müsse die Feuerwehr einsatzbereit bleiben und daher ausgesiedelt werden. Dies wäre im gemeindlichen Bauhof möglich. Teile des Bauhofes müssten in der Zwischenzeit ins Anwesen Hertlein in der Hauptstraße, das in Besitz der Gemeinde ist, ausgelagert werden. Einstimmig erteilte das Gremium der Verwaltung den Auftrag, die Unterlagen zu erstellen, die für die Förderung des Projekts durch die Regierung von Unterfranken notwendig sind.  

Die Firma Riedel-Bau Schweinfurt stellte einen Antrag auf Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans "Riedelgelände" aus dem Jahr 2016. Auf dem Gelände soll auf einer Länge von 50 Meter die Breite des Grünstreifens von zehn auf zwei Meter verringert werden. Landschaftsplaner Martin Beil stellte die vorgesehene Eingrünung vor.

Bei den anstehenden Baugesuchen lehnte der Gemeinderat den Bau eines Gartengerätehauses "Am Seelein" aufgrund dessen Größe bei drei Gegenstimmen ab. Befürwortet wurden der Neubau einer Garage mit Abstellraum in der Kilianstraße (Einstimmig).

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