SCHWEINFURT

OB Remelé und „Ratsrollmöpse“ quälen sich auf Platz 38

Reinhauen für die Ehre: Beim Benefiz-Schlauchbootrennen der Rotarier am Sonntag auf dem Main stand der Spaß obenan. 62 T... Foto: W. Fuchs-Mauder

(fan) Da haben sie schon ein wenig Glück gehabt: Keine Schauer, sommerliches Wetter – aber auch nicht zu heiß. Unter diesen sehr guten Bedingungen sind am Sonntag 62 Zwölfer-Teams beim zweiten „Rotarian Rowdy River Raft Race" (Schlauchbootrennen) gegeneinander angetreten und haben die jeweils schnellste Mannschaft unter sich ausgepaddelt.

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Schlauchbootrennen

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Der edle Wettstreit wurde erneut als Benefizveranstaltung des Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn auf dem Main entlang der Gutermann-Promenade ausgetragen. Die schöne Promenade gab einmal mehr den idealen Platz für Publikum und Rahmenprogramm ab. Von hier aus konnten die Neugierigen sehr gut zusehen, wie die Teams zunächst in zehn Vorläufen mit jeweils sechs Booten auf Höhe der Disharmonie starteten, nach heftigen Paddelschlägen zunächst mainabwärts immer mehr Fahrt aufnahmen, ein gutes Stück vor dem Kraftwerk wendeten und dann – jetzt wurde es kräftezehrend – sich mainaufwärts zurück kämpften an den Startpunkt.

In den Vorläufen schied sich schon mal die erste Spreu vom Weizen. Nach dem ersten Versuch war denn auch schon Schluss für die Rathausmannschaft mit OB Remelé, Stadträten aller Couleur von Schwarz über Grün bis Dunkelrot und ein paar Wackeren aus der Verwaltung. Auf Platz 38 von 62 schlug sich das Team der „Ratsrollmöpse“ durch die Fluten des Mains. Für mehr Ehre reichte es halt nicht, aber Spaß hat's trotzdem gemacht, sagt der OB, der den 38. Platz sogar beachtlich findet. Wer es in die vier Zwischenläufe schaffte, musste also schon etwas Kraft und Ausdauer mitbringen. Nur die besten Teams derselben schafften es schließlich in den Finallauf– zunächst der Damenmannschaften. Als erste und beste paddelten die Ladys der RSV Schonungen ins Ziel, gefolgt von „11 Engeln für Charly“ nur zwei Sekunden später und dem Bellini-Team.

Die Herren starteten in sechs Booten um 16.22 Uhr zum Finallauf. Vier Minuten und 19 Sekunden später bejubelte erneut die Mannschaft des RSV Schonungen den Sieg; die Kanuabteilung der DJK Schweinfurt wurde Zweiter, die „Nichtschwimmer Büchold“ landeten auf Platz 3.

Bernd Meidel, mit Barbara Gerber zusammen Organisator des Benefiz-Rennens, freute sich über 50 Prozent mehr Paddelbeteiligung als im Vorjahr, als nur 42 Teams antraten – und über das perfekte Wetter: „Sommerlich, nicht zu warm, nicht zu kalt und vor allem nicht nass von oben. Nächstes Jahr soll das „Rotarian Rowdy River Raft Race“ wieder stattfinden. Infos über diesen Wettbewerb und mehr auf www.raftrace.de.

Schließlich übergaben OB Remelé und Rotary-Präsident Peter Nothtroff noch einen Erlösrest von 1500 Euro aus dem letztjährigen Rennen.


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