GEROLZHOFEN

Ohne Krawall ins neue Jahr

Bei klarem Wetter hatte man in der Silvesternacht von Rügshofen aus einen tollen Blick auf das Feuerwerk über Gerolzhofen.
Bei klarem Wetter hatte man in der Silvesternacht von Rügshofen aus einen tollen Blick auf das Feuerwerk über Gerolzhofen. Foto: Waldemar Wiederer

Auf einen relativ ruhigen Jahreswechsel blicken Polizei und Rettungsdienste im Raum Gerolzhofen zurück. „Keine besonderen Vorkommnisse. Es war ruhig“, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Gerolzhofen am Neujahrstag auf Anfrage.

Das geltende Böllerverbot in der Nähe der Kirchen, Krankenhäuser, Altenheimen und historischen Fachwerkhäuser in der Altstadt wurde in Gerolzhofen weitestgehend eingehalten, von einigen uneinsichtigen Ignoranten mal abgesehen. Aber im Vergleich zu früheren Jahren, als zum Jahreswechsel am Marktplatz regelmäßig schier bürgerkriegsähnliche Zustände geherrscht hatten, ging es in diesem Jahr erfreulich gesittet zu.

Die Feuerwehr Gerolzhofen hatte zum Jahreswechsel zwei kleinere Einsätze. Zunächst löste die Brandmeldeanlage eines Einkaufsmarktes in Gerolzhofen um 11.52 Uhr Alarm aus. Dort war durch einen technischen Defekt leichter Rauch ausgetreten. Die Feuerwehren aus Rügshofen und Gerolzhofen hatten die Lage schnell im Griff.

Am Neujahrsmorgen um 0.14 Uhr gab es dann den zweiten Alarm: Feuerzeugbrand in der Martin-Luther-Straße in Gerolzhofen vor der dortigen Gaststätte. Laut Polizeipräsidium Würzburg hatte sich eine Silvesterrakete in den Motorraum eines parkenden VW Golf verirrt und diesen in Brand gesetzt. Passanten konnten mit einem Feuerlöscher die Flammen eindämmen. Die Feuerwehr, die mit einem kompletten Zug angerückt war, hatte nicht mehr viel zu tun. Der Schaden am Auto wird von der Polizei allerdings auf rund 8000 Euro geschätzt.

Weitere Feuerwehreinsätze aus dem südlichen Landkreis Schweinfurt wurden nicht gemeldet. Es gab aber weitere Alarme im Stadtgebiet von Schweinfurt sowie in Geldersheim und Zeuzleben.

In ganz Unterfranken hatte die Polizei in der Silvesternacht 336 Einsätze abzuarbeiten. Insgesamt zieht die Polizei auch für den gesamten Regierungsbezirk eine positive Bilanz: Bis auf die zu erwartenden Einsätze mit unsachgemäßem Abbrennen von Feuerwerk und stark alkoholisierten Feiernden seien größere Sicherheitsstörungen auch in diesem Jahr ausgeblieben, teilt die Einsatzzentrale der Polizei mit.

Die Unterfränkische Polizei war wie jedes Jahr mit gestärkten Schichten im Dienst, um all die Einsätze zu bewältigen, die in dieser jedes Jahr doch arbeitsintensiven Nacht anfallen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es für die Polizei ein leichtes Plus an Einsätzen. Insgesamt 336-mal rückten die Streifen zu unterschiedlichen Fällen aus. In der Silvesternacht von 2016 auf 2017 waren es noch 311 Einsätze gewesen.

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