Schweinfurt

Operettentheater Salzburg gefiel mit Lehárs "Der Zarewitsch"

Das Wolgalied ist schon so etwas wie ein Schlager. Und auch sonst hat der Zarewitsch einiges an unvergesslichen Melodien zu bieten.
Große Gefühle: auch das gehört zum "Zarewitsch". Foto: Schlote
 Die Ouvertüre zu Franz Lehárs "Der Zarewitsch" wird mehrmals durch einen hinter dem Vorhang platzierten Männerchor unterbrochen, der das "Wolgalied" intoniert: "Einsam wie immer" heißt es darin und am Schluss der Operette ist dies auch wieder Zarewitsch Alexej, der sich von seiner Geliebten Sonja trennen muss. Ganz im Sinne von Franz Lehárs neuem Konzept, in seinen späten Operetten auf ein Happy End zu verzichten. Wie im "Land des Lächelns" oder "Paganini" scheitern auch hier die beiden Hauptfiguren an den Konventionen ihrer Umgebung, an der russischen ...
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