Stadtlauringen

Orgel aus dem Pilgerhof kommt in die Ballingshäuser Kirche

Die  Katholische Kirchenstiftung Ballingshausen war an die Gemeinde Stadtlauringen mit der Bitte herangetreten, die Transferierung der Pfeifenorgel aus der Pilgerhofkirche in die Kirche St. Bartholomäus Ballingshausen mit einem Zuschuss zu unterstützen. Pfarrer Eugen Daigeler führt hierzu aus, dass die Kirche Ballingshausen über keine Pfeifenorgel verfüge und die bislang genutzte elektronische Orgel dringend ersetzt werden müsse.

Mit rund 15 000 Euro schlägt der Transfer inklusive Einrichtung und kleinerer Reparaturen zu Buche. Für dieses Projekt hat die Bischöfliche Finanzkammer eine kostenfreie Überlassung des Instruments zugesagt, sowie eine finanzielle Beteiligung von 20 Prozent (maximal 3000 Euro).  Der Gemeinderat beschloss analog zu vergleichbaren Fällen 1500 Euro dazuzugeben.

Erziehungsberechtigte müssen Versicherungen selbst bezahlen

Die überörtliche Rechnungsprüfung des Landratsamtes überprüft regelmäßig Ein- und Ausgaben der Gemeinden. Bislang hatte die Gemeinde immer Unfall- und Haftpflichtversicherung für Schulskikurse und Betriebspraktika übernommen. Die Verwaltung wurde nun darauf hingewiesen, dass dies keine gemeindliche Aufgabe und entsprechend zu ändern sei. Erziehungsberechtigte werden die Beiträge für die Versicherung künftig nun selbst zu tragen haben.

Stadtlauringen soll sich am Bau des Radweges beteiligen

Vorgelegt wurde dem Gemeinderat ein Schreiben der Gemeinde Üchtelhausen, demnach diese den Bau eines Radwegs zwischen Madenhausen und der alten Kreisstraße nach Ebertshausen plant. Das Staatliche Bauamt würde diesen Wegebau begrüßen und mit einem Zuschuss in Höhe von 80 Prozent fördern. Allerdings würde dieser Radweg auf einer Strecke von rund 350 Meter auf Gebiet des Marktes Stadtlauringen verlaufen. Die Gemeinde Üchtelhausen bat den Markt Stadtlauringen daher, sich am Bau des Radwegs zu beteiligen.

Überrascht waren einige Gemeinderatsmitglieder, dass dieses Projekt noch überhaupt nicht bekannt war und mit einer recht kurzen Antwortfrist bis zum 15. Dezember versehen ist. Grundsätzlich kam das Gremium aber überein, dass Radwegemaßnahmen grundsätzlich zu begrüßen seien. Da aber auch Waldrodungsarbeiten vorgesehen sind erbat sich das Gremium etwas mehr Bedenkzeit aus. Außerdem soll über Alternativrouten nachgedacht werden.

Flurverbindung zwischen Theinfeld und Oberlauringen

Ähnlich ging der Gemeinderat mit einer Anfrage der Gemeinde Thundorf um, die im Zuge des Kernwegenetzkonzeptes eine Flurverbindung zwischen dem Gemeindeteil Theinfeld und Oberlauringen verbessern möchte.  Dazu müsse auf Oberlauringer Seite ein Teilstück befestigt werden. Der Gemeinde Thundorf wurde mitgeteilt, dass für alle auf Marktgebiet liegenden Kernwege eine Privilegisierung gelte.

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